Péter Forgács

In einer Kombination aus visuell aufbereiteten Materialien, die auf mehreren Screens präsentiert und durch Projektionen, die sich den historisch-politischen Hintergründen widmen, unterstützt werden, sind ausgewählte Exponate und zeithistorische Dokumente wie Tagebücher, Postkarten, Briefe, etc. zu besichtigen, die sich auf die bewegten Bilder beziehen, mit ihnen korrespondieren und auf diese Weise eine ausgewogene Gesamtkonzeption schaffen. Das Publikum erhält in dieser multimedialen Aufbereitung einen facettenreichen Einblick in die Thematik.
Für die Produktion der audiovisuellen Module (Screenings) konnte der international renommierte Regisseur Péter Forgács gewonnen werden, der die Filmreihe Privates Ungarn begründete und für seinen filmischen Ansatz bekannt ist, aus privaten Aufnahmen und Momenten bewegende Geschichtsdokumentationen zu kreieren.

Péter Forgács (geb. 1950) lebt und arbeitet als Medienkünstler und unabhängiger Filmmacher in Budapest. Neben zahlreichen nationalen und internationalen Auszeichnungen wie etwa dem Erasmuspreis des niederländischen Königshauses wurden seine Werke auch bekannt in Ausstellungen wie beispielsweise im Jüdischen Museum in Berlin. In diesem Jahr wurde er nominiert, um Ungarn als Künstler bei der Biennale in Venedig zu vertreten.

Die von Gábor Bódy entwickelte und von Forgács ausdifferenzierte Methode der Erarbeitung ›Privater Geschichte‹, die auf einer ästhetischen Komposition visuellen Amateurmaterials beruht, lässt aus dem vorhandenen Material (Found Footage) eine qualitativ hochwertige zeithistorische Dokumentation entstehen.

 

Näheres zur Person Péter Forgács (CV) finden Sie hier:
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Mehr Information über die Installation A Danube Exodus im Jüdischen Museum Berlin finden Sie hier:
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Weitere Beispiele für das vielseitige Schaffen von Péter Forgács finden Sie hier:
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Die Homepage von Péter Forgács:
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