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News | Partnerveran-staltungen & mehr

201506 TóthKriszta Copyright Marjai Judit 2009 SL

Foto: Krisztina Tóth by Marjai Judit

08.07.2015, 18:00 | LITERATUR Lange Nacht der Shortlist & Preisverleihung 2015, HKW

Krisztina Tóth ist für die Shortlist des Internationalen Literaturpreis 2015 nominiert. Herzlichen Glückwunsch!
Zu ihrer Entscheidung kommentierte die Jury:
"In einer zunehmend fragmentierten Welt wird es immer wichtiger, altbekannte Mythen und Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen, zu überschreiben und zu transformieren. Dies ist eine der Herausforderungen, der sich die diesjährige Shortlist stellt: Individuelle Selbstermächtigungen in unwirtlichem Umfeld prägen NoViolet Bulawayos Romandebüt, Patrick Chamoiseaus philosophische Robinsonade und Krisztina Tóths unsentimentale Kindheitsgeschichte."
Mehr hier.

Auch in diesem Jahr wird die Lange Nacht der Shortlist wieder zu einem polyglotten Fest der Literaturen.
Am 8. Juli, 18 Uhr lädt das Haus der Kulturen der Welt alle nominierten Übersetzer*innen und Autor*innen ein, in Einzellesungen die nominierten Titel und ihre Übertragungen in Originalsprache und deutscher Übersetzung vorzustellen. In übergreifenden Gesprächsrunden diskutieren die Nominierten zudem gemeinsam mit den Jurymitgliedern aktuelle Themen gegenwärtigen literarischen Erzählens und Übersetzens im trans- und internationalen Raum. Nach der Preisverleihung um 21 Uhr wird der Abend unter freiem Himmel ausklingen. Mehr hier.


201506 Pascale SL

15.06.2015, 19:00 | FILM Bibliothèque Pascal

Der ungarische Verein LiN präsntiert in seinem Filmklub am 15. Juni den Film Bibliothéque Pascal. Mona Paparu erzieht ihre dreijährige Tochter allein. Sie lässt das Kind wegen einer Auslandsreise bei ihrer Tante. Die Vormundschaftsbehörde nimmt ihr aber das Mädchen weg. Als Mona zurückkehrt, muss sie der Vormundschaftsbehörde erzählen, womit sie ihre Zeit im Ausland verbracht hat. Der Film ist die Geschichte ihrer Reise, Liebe und des Leidensweges in Westeuropa, der die Wirklichkeit fantastisch einfärbt.
Trailer des Films: https://www.youtube.com/watch?v=kkEKH6asxzA
Ort: Szimpla Kaffehaus, Berlin-Friedrichshain, Gärtnerstr. 15
Der Eintritt ist frei, weitere Informationen hier.
Bibliothéque Pascal (Originalfassung mit englischen Untertiteln) Regie: Hajdu Szabolcs, 2010.


201505 bootsie SL

 

29. – 31.05.2015 | BERLIN FESTIVAL DJ Bootsie + Kirmes der Verpeilten

Berlin ist keine Stadt wie jede andere. Und die Macher vom Berlin Festival liefern das passende Event dazu.
Das ganze Festival ein Dancefloor. Urban Lifestyle meets Art Village und Strandbar an der Spree, Club-Institutionen treffen auf Gegenkulturen, HipHop-Performances auf Varieté-Shows, Techno-Fans auf Folk- und Indie-Nerds. Kurz: der Zeitgeist der Metropole auf einem Nenner, im Herzen der Stadt.
DJ Bootsie, die ungarische Nummer eins in Sachen Turntables und Sound-Samples, tritt am 30.05. beim Berlin Festival im Arena Park auf. Die Kirmes der Verpeilten ist beim Art Village ganztägig vertreten.
Weitere Informationen zu Tickets, Running Order, etc. hier.
29. – 31. Mai 2015
ARENA PARK, Eichenstraße 4, 12435 Berlin


 

201505 polgar SL

Foto: Die Geschwister Polgár von links: Zsofia, Judit und Zsuzsa Polgár

11. + 18.05.2015 | FILM The Polgar Variant beim Jüdischen Filmfestival Berlin & Potsdam

Die ungarischen Schwestern Zsuzsa, Zsofia und Judit Polgár sind als Schachgenies international bekannt. Ende der 70er Jahre machten sie sich auf, den Schacholymp zu erobern. Ihr raketenhafter Aufstieg und ihre außergewöhnliche Geschichte machten sie zu Legenden der Schachwelt. Doch ihre Karriere war in Wirklichkeit Teil eines Experiments. Ihr Vater, László Polgár, war Pädagoge. Seine Theorie war einfach: In jedem Kind steckt ein potenzielles Genie. Man muss es nur richtig fördern. Um dies zu beweisen, machte er seine eigenen Töchter zu Versuchskaninchen. 30 Jahre später ist der Regisseur Yossi Aviram in einem fesselnden Dokumentarfilm dem Schicksal der Polgárs auf der Spur.
Vorführungen:
11.05.2015, 19:00
Thalia Programmkino, Rudolf-Breitscheid-Straße 50, Potsdam, Deutschland
18.05.2015, 20:00 mit Gästen
Filmkunst 66, Bleibtreustraße 12, Berlin, Deutschland
Gäste am 18.05.: Yossi Aviram (Regisseur), Judit Polgár (Protagonistin), Moderation: Sabine Porn
Weitere Informationen hier.
The Polgar Variant. Dokumentarfilm, hebräisch/ungarisch/englisch mit englischen Untertiteln, Deutschlandpremiere, Regie: Yossi Aviram, Israel 2014, 72 min.


 201504 BTF SL

10.-26.04.2015 | 35. Budapester Frühlingsfestival

Zwischen dem 10. und 26. April 2015 verwandelt Ungarns größtes Kulturfestival die Hauptstadt wieder zu einer einzigen Bühne mit 135 Aufführungen an 32 Schauplätzen. Das Angebot umfasst auch dieses Jahr neben klassischen Konzerten zahlreiche Veranstaltungen aus den Bereichen Oper, Ballett, Jazz, Weltmusik, Crossover, Tanz und Theater sowie Bildende Kunst.
Ausführliche Details zum Festivalprogramm und zum Kartenverkauf sind auf der Webseite www.btf.hu abrufbar.
Online-Kartenverkaufsstelle: Classictic www.classictic.com


Istvan Kemeny Lesung
Foto: Frank Schäpel: Animal Mutilation / 2012 / Bleistift & Aquarell/Papier, 28 x 38,3 cm

23.04.2015, 20:00 | István Kemény: Ein guter Traum mit Tieren: LESUNG UND GESPRÄCH

Von den „Nützlichen Ruinen“ zum „Guten Traum mit Tieren“ - der ungarische Dichter István Kemény ist wieder zu Gast in Berlin – und gibt einen Ausblick auf seinen neuen Lyrikband, der derzeit von Orsolya Kalász und Monika Rinck aus dem Ungarischen ins Deutsche übersetzt wird. Schräg, scheu und kapriziös befragen István Keménys Verse Mythen und Klischees der Moderne auf ihren individuellen Gehalt. Emotionale Ahnungen am Rande des Unausdrücklichen treffen in der frühen Morgenstunde auf die zweifelhafte Eindeutigkeit gesprochener Sprache. Die Gedichte führen ein Gepräch und sie führen es weiter, in die Außenbezirke der Erinnerung, an den Stadtrand, auf den Gipfel der Nähe, die beinahe schon Verlassenheit ist.
Mehr Informationen hier.

 


 201503 AdK Kunst

 

Foto: Joseph Beuys, Neues vom Gold, 1983 © The Estate of Joseph Beuys / VG Bild-Kunst, Bonn 2015

18.03.-07.06.2015 | AUSSTELLUNG Kunst für alle – Führungen auf Ungarisch

Multiples, Grafiken, Aktionen aus der Sammlung Staeck
Was der Künstler, Verleger, Zeitzeuge, Sammler Klaus Staeck hier erstmals umfassend ausstellt, entwirft ein Panorama der Kunst seit den 60er Jahren und der gesellschaftspolitischen Geschichte der Bundesrepublik. Wie eine Collage sind in direkter Zusammenschau mehr als 300 Multiples und Grafiken zu sehen, darunter einige der berühmtesten Objekte der Auflagenkunst, mit der Künstler wie Joseph Beuys, Hanne Darboven, Daniel Spoerri, Wolf Vostell und viele andere seit den 1960er Jahren die Regeln des Marktes unterliefen.

Ort: Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin
Sonderführungen für Gruppen, auch in englischer, französischer, ungarischer oder russischer Sprache, dienstags bis sonntags 11 bis 19 Uhr, mit Anmeldung.
Kosten: einmalig € 30, zuzüglich Ausstellungsticket (€ 6/4)/ bis 18 Jahre und für Hochschulgruppen frei

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201503 booker krasz

24.03.2015 |The Man Booker International Prize 2015

László Krasznahorkai ist als einziger europäischer Schriftsteller in der Shortlist des Man Booker International Prize 2015. Wir gratulieren! Der Gewinner wird am 19. Mai 2015 verkündet.
Mehr Informationen hier.


19.03., 20:00 | LESUNG Kinga Tóth bei Lyrik im Ausland

Ein Lyrikabend mit Kinga Tóth, die im ungarischen Original aus den Kontexten Allmachine und Party liest. Orsolya Kalász liest die von ihr und Monika Rinck übersetzten Gedichte auf Deutsch. Außerdem mit Moritz Gause, der aus Jena kommt, sowie Eugene Ostashevsky, dessen Gedichte von ihm selbst im amerikanischen Original und von Monika Rinck in deutscher Übersetzung gelesen werden.
Ort: Ausland, Lychener Strasse 60, 10437 Berlin
Geöffnet ab 20:00 Uhr, Beginn um 20:30 Uhr.
Mehr Informationen hier.


201503 omega SL

27.03. - 18.04.2015 | KONZERT Omega »Oratorium«-Tour 2015

Im Frühjahr 2015 gehen die legendären  Rocker aus Budapest wieder auf Deutschlandtour. Leipzig, Erfurt, Dresden und Berlin stehen auf dem Live-Programm. Mit allem, was »Omega« zu bieten hat: Progressiven Rock vom Feinsten und eine sehenswerte Lichtshow.
KONZERTTERMINE:
27.03. Leipzig »Peterskirche«, Schletterstraße 5, 04107 Leipzig
28.03. Erfurt »Alte Oper«, Gorkistr. 1, 99084 Erfurt
17.04. Dresden »Alter Schlachthof«, Gothaer Straße 11, 01097 Dresden
18.04. Berlin, Apostel Paulus-Kirche, Klixstraße 2, 10823 Berlin
Kontagt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mehr Informationen hier:
www.facebook.com/omegaoratorium.music?fref=ts
www.omega.hu


201503 UngPass SL

12.03.2015, 19:00 | FILM Ungarischer Pass

Während sich die brasilianische Enkelin jüdischer Exil-Ungarn um einen ungarischen Pass bemüht und dabei deren Behörden kennenlernt, kommen fundamentale Fragen auf: Was bedeutet Nationalität? Wofür steht ein Pass? Was fangen wir mit unserem Erbe an? Faszinierende Doku auf den Spuren von Geschichte und Identität, zwischen Lateinamerika und Ungarn.
Ort:Brasilianische Botschaft, Wallstraße 57, 10179 Berlin
Anmeldung erbeten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
UNGARISCHER PASS (MAGYAR ÚTLEVÉL) Regie: Sandra Kogut, Brasilien, Ungarn, Belgien 2001, 72 min.


 

201503 Esterhazy by sinissey SL

Foto by Sinissey

09.03.2015, 20:00 | BUCHPREMIERE Péter Esterházy „Die Mantel-und-Degen-Version“

Geheimagenten und Doppelspione, Kabale, Liebe und Verrat im 17. Jahrhundert – Péter Esterházys neuer Roman spielt in den Jahren der Rückeroberung Budas zur Zeit der Türkenherrschaft: Kutschen rauschen, von Spionen verfolgt, durch ein Mitteleuropa avant la lettre, kein noch so geheimes Treffen bleibt unbespitzelt. Denn sowohl Pál Nyáry, der über die Geschicke von Ungarn verhandeln soll, als auch sein Vertrauter, Hauptmannn Mihály Bárány, haben ihre Herzen leichtsinnigerweise der Liebe geöffnet. Man kann sich vorstellen, welch artifizielles Spiel zu erwarten ist, wenn Péter Esterházy das historische Genre wählt. Natürlich pfeift er darauf, hält sich an die Gegenwart und nutzt jede sich bietende Gelegenheit für die wunderbarsten Abschweifungen.
Einführung und Gespräch: Sigrid Löffler
Ort: Akademie der Künste, Pariser Platz, Plenarsaal, Tickets 5/3 €
Mehr Informationen hier.


 

201502 closeUp SL

15.-19.02.2015 | WETTBEWERB + AUSSTELLUNG Close Up! Berlinale-Projekt
Gewinner Zsolt Fricsór    

Auf Initiative von C/O Berlin haben sich während der 65. Internationalen Filmfestspiele Berlin 13 junge Fotografen als professionelle Fotojournalisten auf die Jagd nach den besten Bildern am Roten Teppich, bei Empfängen und anderen besonderen Anlässen begeben. Ob Starporträts, die Ticketverkäufer der Berlinale oder der selbstkritische Blick auf die Eventfotografie – jeder der Nachwuchsfotografen hat ein selbstgewähltes Thema visuell eingefangen.
Die Serien wurden am Sonntag, den 15. Februar 2015, von einer Fachjury bei C/O Berlin gesichtet. Anschließend zeichnete Dieter Kosslick, Schirmherr des Projektes, die Fotografien von Zsolt Fricsór mit dem ersten Preis aus. In seiner Serie „Punctum!“ kreiert er Skulpturen des Alltäglichen – gewöhnliche Momente auf der Berlinale, gleichwertig zu den Stars. Die Bilder aller teilnehmenden Fotografen werden bis 19. Februar 2015 bei C/O Berlin im Amerika Haus präsentiert. Wir gratulieren!
Ausstellungsort: C/O Berlin. Amerika Haus
Hardenbergstraße 22-24 . 10623 Berlin
www.co-berlin.org


 

201503 art kA gabor gerhes SL

Foto: Detail aus Neue Ordnung 05,Gábor Gerhes 2013, Foto-Lambda-Print, 56x70cm

05.–08.03.15 | MESSE: PHOTO ART BUDAPEST zu Gast auf der art KARLSRUHE

Erneut spielt die Fotografie auf der art KARLSRUHE eine herausragende Rolle. In diesem Jahr erwartet den Besucher in Halle 1 ein konzentrierter Auftritt ungarischer Fotokunst. Klassiker der Fotografie und Künstler wie László Moholy-Nagy, André Kertész, Brassaï, Lucien Hervé oder Martin Munkacsi genießen internationales Ansehen. Unter dem Titel "PHOTO ART BUDAPEST zu Gast auf der art KARLSRUHE" vermitteln das Ungarische  Nationalmuseum, das Robert Capa Center, die Galerie Várfok und die  INDA Gallery aus Budapest einen Eindruck von dieser großen ungarischen Fototradition. Während die beiden Galerien und das Robert Capa Center Einblick in die vitale zeitgenössische Fotografie-Szene des Landes geben, widmet sich das Nationalmuseum dem Werk von Endre Erno Friedmann (1913 bis 1954), der unter dem Pseudonym Robert Capa in die Geschichte der Fotografie und des Bildjournalismus einging.
Mehr Informationen hier.


 

201501 Lajko SL

22.02., 19:00 | KONZERT Felix Lajkó

Felix Lajkó gilt als »Teufelsgeiger« der Vojvodina, jener multikulturellen, vor allem serbisch, ungarisch und kroatisch besiedelten autonomen Provinz im Norden der Serbischen Republik: Mit nur 16 Jahren und einer geborgten Violine im Gepäck war Lajkó Félix 1990 nach Budapest gekommen und hatte sich schnell als unkonventioneller Musiker etabliert.

Mehr Informationen hier.
Ort: Badehaus Szimpla Musiksalon, Revaler Straße 99, 10245 Berlin-Friedrichshain
Eintritt: VVK 14€ zzgl. Geb. bei Koka36 / AK 16€


201502 AUS BOT SL

11.02., 18:00 | VERNISSAGE konstruktiv + inter + konkret. 15 internationale Künstler – 15 Positionen

Eröffnung: S.E. Dr. József Czukor (Botschafter), Heinz Kasper (Kurator der Ausstellung), Eva Pluharová-Grigiené (HU Berlin, Institut für Kunst- und Bildgeschichte)
Es stellen aus: Beppe Bonetti (I), Jürgen Blum Kwiatkowski (D/PL), Hellmut Bruch (AT), Magda Csutak (RO/HU/AT), István Ézsiás (HU), János FAJÓ (HU), Ingo Glass (RO/HU, D), Viktor Hulik (SK), Roland de Jong Orlando (NL), Heinz Kasper (D), Viacheslav Koleychuk (RU), Andre van Lier (NL), Ákos Matzon (HU), Péter Paizs (HU), János Saxon-Szász (HU)

Ort: Botschaft von Ungarn, Unter den Linden 76, 10117 Berlin-Mitte
Ausstellungsdauer: 12.02.–06.03.2015
Eintritt frei. Anmeldung zur Vernissage erbeten bis 06.02. an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


201502 Accumulation of matter The Alpine Project SL

Foto: The alpine project

05.-20.02. | GRUPPENAUSSTELLUNG Accumulation of matter

Accumulation Of Matter zeigt künstlerische Projekte, welche eine Interaktion zwischen organischen Formen und interessierten Menschen ermöglichen. Die einst neutralen Dinge, die seit der Entstehung der Welt existieren, sind neu bestimmt als nationales Erbe, Touristenattraktion, Schlachtfeld, ethnisches Land, Pilgerziel oder Parteisymbol, und können schnell zu etablierten ”Geo-Mythologien” werden. Zeitgenössische Künstler übernehmen die Rolle sozialer ”Interaktions-DesignerInnen” und untersuchen ein sozialräumliches Gebiet.
Ausstellende Künstler:
Lőrinc Borsos (H), Nemanja Cvijanovič (HR), Mark Fridvalszki (H), Janez Janša (SI), Szabolcs KissPál (H), Krisztián Kristóf (H), Laci & Balázs (H), Little Warsaw (H), Svatopluk Mikyta (SK), Cristian Rusu (RO), OHO Group (SI), Gábor Ősz (H), Marko Tadič (HR), Gábor Csongor Szigeti (H), We didn't do it! Crew (H)
Curated by Szilvi Német

Ort: Lehrter Siebzehn, Lehrterstr. 17 3te Etage HH 10557 Berlin
Ausstellungsdauer: 05.02 - 20.02. 2015
Eröffnung: 05.02.2015 19Uhr
Eröffnungskonzert: Palmovka, Mike Nylons
Mehr Informationen hier.
Presented + supported by: Art Quarter Budapest, Partners: Slowakisches Institut in Berlin, Balassi Intézet - Collegium Hungaricum Berlin (.CHB), Moderna Galerija Ljubljana, Gallery Plan B, Embassy of the Republic of Croatia.


201502 Borbély SzilardcLenke Szilágy SL

Foto by Lenke Szilágyi

04.02., 20:00 | LESUNG + GESPRÄCH Szilárd Borbély: Die Mittellosen

In einem kleinen Dorf am Waldrücken, im Nordosten Ungarns wächst ein kleiner Junge auf, der Erzähler des Romans Die Mittellosen. Früh hat er gelernt, wie man Tiere tötet und sich mit halbverfrorenen Fingern die Fußlappen bindet. Auch nimmt er mit wachen Sinnen wahr, mit welchem Mißtrauen die Leute im Dorf ihn und seine Familie betrachten. Mit einer fast unheimlichen Sensibilität erspürt Szilárd Borbély die Verwüstungen, die Krieg, Nazikollaboration und Kommunismus angerichtet haben.
Szilárd Borbélys Roman Die Mittellosen. Ist der Messias schon weg? (Suhrkamp Verlag), von Heike Flemming und Lacy Kornitzer aus dem Ungarischen übersetzt, ist ein poetischer Einspruch gegen die Brutalität einer verkommenen dörflichen Welt und das Buch einer höchstempfindlichen Weltwahrnehmung.
Szilárd Borbély, 1963 in Fehérgyarmat im Nordosten Ungarns geboren, hat seit 1988 rund ein Dutzend Gedicht- und Prosabände veröffentlicht. Er war Hochschullehrer in Debrecen und übersetzte aus dem Deutschen. Im Februar 2014 nahm er sich das Leben.
Katharina Raabe stellt den Autor und sein Buch vor und spricht mit den Übersetzern.
Frank Arnold liest den deutschen Text.
Veranstaltungsort: Literaturhaus Berlin, Fasanenstraße 23, 10719 Berlin
Eintritt: 5,- / 3,- €
Weitere Informationen hier.

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201501 Literaturwerkstatt AKT SL

Foto: Máté Bach

15.01., 19:00 | LESUNG & GESPRÄCH Budapester Horrorszenen

Sie zelebrieren eine lustvolle Ästhetik des Hässlichen und Obskuren. Science Fiction, Trash und Splatter sind ihre Inspirationsquellen. Innerhalb der ungarischen Dichtung findet diese neue Strömung gerade in Budapest viele Anhänger. An diesem Abend sind zwei der aufregendsten Vertreter dieser Szene zu Gast in der Literaturwerkstatt Berlin: Márió Z. Nemes (*1982 Ajka) und Kinga Tóth (*1983 Sárvár).

Ort: Literaturwerkstatt Berlin, Kulturbrauerei, Knaackstraße 97, 10435 Berlin, Eintritt: 5/3 EUR
Mehr Informationen hier.


 

201412 PomperySophia SL

14.12., 11:00 | PREISVERLEIHUNG Diffring-Preis an Sophia Pompéry

Die Jacqueline Diffring Foundation - Stiftung für Kunst und Kultur - in Kooperation mit der Akademie der Künste Berlin lädt ein zur Ausstellung und Verleihung des Diffring-Preises für Skulptur 2013 an Sopia Pompéry:
Sonntag, 14. Dezember 2014, 11 Uhr
Begrüßung: Joachim Becker, Leiter der Diffring Foundation
Laudatio: Dr. Anke Hervol, Akademie der Künste
Akademie der Künste, Clubraum
Hanseatenweg 10, 10557 Berlin, Tel. +49(0)30 200 57-2000, www.adk.de
www.diffringfoundation.com


201411 Fliegauf SL

 

25.+26.11.2014 | Bence Fliegauf im Kino Arsenal

Seit 1989 haben es außer dem bereits vor der politischen Wende aktiven Béla Tarr (BKP-Gast 1989) nur zwei jüngere ungarische Filmemacher geschafft, international auf sich aufmerksam zu machen: Kornél Mundruczó sowie Bence Fliegauf, 1974 in Budapest geboren und zurzeit Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Mit seinen bisher sechs Langfilmen hat sich Bence Fliegauf als eigenwilliger Autorenfilmer etabliert und viele Festivalpreise erhalten – nicht zuletzt in Berlin, wo er im Forum für sein Debüt Rengeteg / Wildnis 2003 mit dem Wolfgang-Staudte-Preis und 2012 für Csak a szél / Just the Wind mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet wurde. Die Termine:
25.11., 19:00: Csak a szél (Just the Wind), Bence Fliegauf, HU/D/F, 2012, OmU, 98 min
25.11., 21:15: Tejút (Milky way), Bence Fliegauf, HU, 2007, ohne Dialog, 82 min
26.11., 20:00: Dealer, Bence Fliegauf, HU, 2004, OmU, 163 min
Eine Veranstaltung des Berliner Künstlerprogramm des DAAD in Kooperation mit Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V.
Ort: Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin | Eintritt: 7,50 / 5,- EUR | Informationen hier

 

 


 

201411 Logo FFC

04.-09.11.2014 | 24. Filmfestival Cottbus

Bereits seit einiger Zeit läuft das Vorprogramm in der Stadt, doch erst am 4. November öffnet Cottbus wieder alle Kino- und Saaltüren für den Wettbewerb und die Themenreihen des 24. Filmfestival Cottbus. Mit im Wettbewerb um den mit 20.000 EUR dotierten Hauptpreis steht in der Kategorie Spielfilm György Pálfis Film Szabadesés (Freier Fall. Ungarn, Frankreich, Südkorea 2014), der in Karlovy Vary bereits den Preis für die beste Regie und den Spezialpreis der Jury gewinnen konnte. Alle ungarischen Filme - insgesamt sieben Lang-, Kinder- und Kurzfilme - finden Sie in dieser PDF-Datei, das Gesamtprogramm des Filmfestivals zum Herunterladen finden Sie hier [PDF-Datei, Quelle: FFC], und alle weiteren Informationen hier: http://www.filmfestivalcottbus.de/


201411 freedomExpress SL

 

4.-10.11.2014 | OPEN AIR AUSSTELLUNG Wege zum Durchbruch

Kurz vor dem 25. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer, wird in der deutschen Hauptstadt eine ungewöhnliche Open-Air-Ausstellung mit dem Titel „Wege zum Durchbruch. Mittel- und Osteuropa 1939-1989“ präsentiert . Die von um das Europäische Netzwerk Erinnerung und Solidarität versammelten Historikern vorbereitete Ausstellung stellt den komplizierten Prozess der Befreiung eines Teils Europas von der kommunistischen Diktatur dar. Das Ereignis ist ein Teil der sozialen Bildungskampagne „Freedom Express“, die von der ENES in Zusammenarbeit mit den für die Kultur in Polen, Deutschland, Ungarn und der Slowakei zuständigen Ministerien umgesetzt wird.
Die Ausstellung "Wege zum Durchbruch " wird vom 4. bis 10. November am Dorothea-Schlegel-Platz, in der Nähe des historischen Bahnhofs Friedrichstraße, der von 1961 bis 1990 ein Eisenbahngrenzübergang zwischen Ost- und Westberlin war, zu sehen sein.
Eröffnung: 4.11., 11:00 Uhr, Dorothea-Schlegel-Platz
Details unter: www.freedomexpress.enrs.eu


 

201410 Buvero SL

 

17.+18.10. | KUNST BuveroEXPO

Romani Video Art, Medieninstallationen und audiovisuelle Performances

Die Romedia Stiftung und die Kulturstiftung des Bundes präsentieren die BuveroEXPO, eine multimediale Hommage an die Kreativität der Roma-Gesellschaften. Die BuveroEXPO wird in Zusammenarbeit mit der Galerie Kai Dikhas und dem TAK Theater im Aufbau Haus am 17. und 18. Oktober 2014 in Berlin stattfinden.

Mit Arbeiten von: Pablo Vega (SP), Katalin Bársony (HU), André Raatzsch (DE/HU), Damian Le Bas (UK), Roy Cohen (IL), Elemer Santa (HU), Sinziana Marin (RO), Galya Stoyanova (BG), Dávid Szauder (DE/HU), Kristóf Asbot (HU), Dávid Szepesi (HU) und die sechs Teilnehmer_innen der vorangegangenen zwei BUVERO-Projekte (HU): Szamanta Judit Varga, Fanni Gurbai, Alexandra Soregi, Edit Radics, Judit Claudia Balogh, Georgina Laboda. Performance von: Ági Szaloki (HU), Péter Boda (HU).

Eröffnung:
Videoshow: Freitag, den 17.10.14, 19 Uhr in der Galerie Kai Dikhas,
Medieninstallation und Performances: Freitag, den 17.10.14, 20 Uhr im TAK Theater im Aufbau Haus
Galerie Kai Dikhas (Moritzplatz, Prinzenstr. 85D, 10969 Berlin)
TAK Theater im Aufbau Haus, Moritzplatz, Prinzenstr. 85, 10969 Berlin

Weitere Informationen finden Sie hier.


201410 TFPM SL

02.10.-29.11. | PERFORMANCE, AUSSTELLUNG, SEMINAR The Forgotten Pioneer Movement

"Es ist der Auftrag unserer Generation, diese strategisch dämonisierte Vergangenheit zu revidieren."
Agnė Bagdžiūnaitė (Künstlerin und Kuratorin / ŽemAt, Litauen)  

The Forgotten Pioneer Movement ist ein interdisziplinäres Performance- und Ausstellungsprojekt zum Phänomen der letzten Pioniergeneration in der Übergangsphase vom Sozialismus zum Postsozialismus. TFPM beschäftigt sich mit der Bedeutung der "letzten Pioniere", derjenigen Generation, die in der Auflösungsphase des Kalten Krieges, der "Perestroika", und den 1990er Jahren des ,pOst-Westlichen‘ Europas aufgewachsen ist. Für die Ausstellung stellt das .CHB die Videosammlung Jukebox Transitland – Video-Kunst aus Mittel- und Osteuropa 1989–2009 zur Verfügung.
Mehr Informationen hier.


 

201410 threepenny SL

2.-4. + 9.-11.10., 20:00 | THEATER The Emigrants von & mit THE THREEPENNY THEATRE

Nach einem Drama von Sławomir Mrożek. Emigrantenleben in Deutschland - Der Aufbruch in vermeintliche Freiheit, intellektuelle, politische oder finanzielle, führt einen Mann und eine Frau in einem fremden Keller zusammen. Der eine, scheinbar Arbeitsemigrant, und die andere, auf den ersten Blick eine Intellektuelle, sind sich in dem kargen Ambiente auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Die Reminiszenz an das absurde Theater ist deutlich. Soweit folgen Threepenny Theatre der dramatischen Vorlage von Sławomir Mrożek.
Aber die Textvorlage verquickt sich mit dem Leben der Schauspieler, wird durch ein babylonisches Sprachgewirr zerlegt und Übergänge zwischen intimer Realität und Spiel verschwimmen. Denn Babylon ist Alltag im Leben der Darsteller: Marija Maki Lipkovski ist Serbin, Miklós Miki Barna Ungar - sie leben in Deutschland zusammen, sprechen Ungarisch und Serbisch, miteinander meist Englisch und Deutsch, und manchmal auch Italienisch.
Auf Serbisch, Ungarisch und Englisch, Tickets 14€ / 8€.
Weitere Informationen hier.


201409 AmRand SL

Foto: THE FOREST IS LIKE THE MOUNTAINS, 2014

25.09.-16.10. | FILMREIHE Am Rand. Sinti und Roma im zeitgenössischen europäischen Film

Romvölker sind seit Jahrhunderten Projektionsfläche für Fremdzuschreibungen und Entlastungsmechanismen. Zahlreiche aktuelle Filme bieten neue Perspektiven auf Europas größte Minderheit, die diese Filmreihe exemplarisch aufgreift. Welche Antworten findet das zeitgenössische europäische Kino in Formensprache und Inhaltsbezügen? Thematische und filmästhetische Implikationen werden mit Gästen aus Politik, Wissenschaft und Filmbranche länderspezifisch aufgegriffen und kritisch diskutiert. Der Dokumentarfilm THE FOREST IS LIKE THE MOUNTAINS (Christiane Schmidt, Didier Guillain, Rumänien/D 2014) eröffnet die vierteilige Reihe in Anwesenheit der Regisseurin. Weitere Informationen finden Sie hier.
Veranstaltungsort: Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Eine Veranstaltung der Evangelischen Akademie zu Berlin.


201409 Umbrueche

18.+19.09. | KONFERENZ Umbrüche Und Revolutionen in Ostmitteleuropa 1989

Das Ende der sozialistischen Staatenwelt prägt unsere Gegenwart bis heute. Der für die meisten Zeitgenossen vollkommen überraschende Wandel wurde maßgeblich von den Freiheitsbewegungen in den ostmitteleuropäischen Ländern getragen. 1988 / 1989 formierten sich verschiedene Bürgerrechtsbewegungen mit dem Wunsch nach Freiheit und Demokratie. 25 Jahre nach der Friedlichen Revolution soll den Gemeinsamkeiten aber auch den spezifischen nationalen Besonderheiten der jeweiligen Länder nachgegangen werden. Neben der DDR werden Polen, Ungarn und die Tschechoslowakei in die Betrachtungen einbezogen.Die Konferenz gibt Antworten auf zahlreiche Fragen, die für unsere Erinnerungskultur sowie für die Auseinandersetzung mit der ostmitteleuropäischen Geschichte von großer Bedeutung sind: Wo sind die Ursachen für die Umbrüche und Revolutionen zu suchen? Wie entwickelten sich die Ereignisse in den einzelnen Ländern, die einen je eigenen nationalen Hintergrund hatten, denen die Auseinandersetzung mit dem kommunistischen Machthaber jedoch gemeinsam war? Welche Rolle spielten die internationalen Rahmenbedingungen? Und wie erfolgte der Umbau der staatlichen Machtapparate und Wirtschaftssysteme?
Ort: Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund, Mohrenstr. 64, 10117 Berlin

Weitere Informationen finden Sie hier.


201409 tarr SL

 

11.+12.09.+23.09. | FACHTAGUNG + FILM Recycled Cinema und Doku.Arts

Im Rahmen des Festivals Doku.Arts wird der neueste Film von Béla Tarr im Zeughauskino zu sehen sein. Außerdem wird in der zum Festival gehörenden Fachtagung Recycled Cinema die Praxis der Archivnutzung im Filmbereich und ästhetische Strategien eines „Kinos aus zweiter Hand" diskutiert. Der Filmwissenschaftler Dr. Balázs Varga beteiligt sich hierbei an einem Panel zu Perspektiven des Zitatrechts.

FESTIVAL Doku.Arts
23.09., Zeughauskino, 20h
Tarr Béla: I Used to Be a Filmmaker
Regie: Jean-Marc Lamoure
F 2013, MPM Film, 88’, DCP, OmeU
Deutschlandpremiere

Gäste: Jean-Marc Lamoure im Gespräch mit Gregor Dotzauer

Das vollständige Programm von Doku.Arts finden Sie hier.

FACHTAGUNG Recycled Cinema
Freitag, 12. September, 16:00 Uhr

Panel „For Educational Use – Remixing Archives“

– Vortrag Dr. Balázs Varga
(Assistenzprofessor für Filmwissenschaft, Institut für Kunsttheorie und Medienforschung an der Eötvös-Loránd-Universität Budapest)
– Vortrag Anthony Wall
(Executive Producer BBC Arena, der Dokumentarfilmserie der BBC)
– Diskussion mit Hans Kohl (Leiter Produktionsmanagement Film, TV, Hörfunk in der Zentrale des Goethe-Instituts München), Balázs Varga, Anthony Wall und Thomas Elsaesser
Anmeldungen sind ab sofort unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Bitte beachten Sie, dass wir nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung haben.

Zum Festivalbeginn erscheint eine ausführliche Dokumentation in Buchform zu DOKU.ARTS 2013/2014.

Den Flyer zur Fachtagung finden Sie hier.


 

201409 togay SL

03.09., 18:00 | „Der Anfang vom Ende des Eisernen Vorhangs – Ungarn und Polen vor 25 Jahren und heute“

Im Juni 1989 durchtrennten Ungarns damaliger Außenminister Horn und sein österreichischer Kollege Mock symbolisch den Grenzzaun zwischen beiden Ländern. Danach strömten vor allem DDR-Bürger in großer Zahl in den Westen – der „Eiserne Vorhang“ zwischen Ost und West hatte keine Wirkung mehr. In Polen war das kommunistische Regime durch den massenhaften Zulauf für die Gewerkschaft „Solidarnosc“ schon vorher ins Wanken geraten. Was folgte, waren friedliche Revolutionen im gesamten Ostblock.
Was ist seitdem in den Vorreiterstaaten des politischen Wandels, in Ungarn und Polen, passiert? Warum ist Polen fest in EU und NATO verankert, während in Ungarn die Skepsis gegenüber dem Westen wächst? Wir freuen uns diese und weitere Fragen mit dem Podium und Ihnen zu diskutieren.

Veranstaltungsort: Konferenzraum der Schwarzkopf-Stiftung
Zu Gast: Prof. Dr. Robert Traba, Institut für Politische Studien, Warschau,
Jánosz Can Togay, Leiter des Collegium Hungaricum Berlin WEGEN KRANKHEIT MUSSTE DIE TEILNAHME LEIDER ABGESAGT WERDEN
Agnes Szabó, Journalistin – Wochenzeitung „Freitag“,
Moderation: Dietmar Ringel, rbb Inforadio
Kooperation: rbb Inforadio
Mehr Informationen finden Sie hier.


 

Novalis Walzer Gabor Body

Foto: Gábor Bódy: Novalis. Walzer

17.10., 22:00 | ZEBRA POETRY FILM FESTIVAL Gábor Bódys Novalis. Walzer 

Die Veranstaltung Videopoeme: 1960er - 1980er im Rahmen des ZEBRA Poetry Film Festivals widmet sich den Werken der Pioniere und wichtigen frühen Vertreter der Videopoesie. Das neue Medium Video gestattete den Künstler_innen, das Aufgenommene direkt wiederzugeben und z. B. mit Loops und anderen technischen Möglichkeiten zu experimentieren.  Der herausragende Lyric clip Novalis: Walzer des ungarischen Künstlers Gábor Bódy aus dem Jahr 1985 darf hierbei nicht fehlen.
Weitere Informationen zum ZEBRA Festival finden Sie hier

Mit freundlicher Unterstützung durch den Deutschen Literaturfonds e. V.


201409 Peter Eötvös c Marco Borggreve SL

Foto: Marco Borggreve

12.+13.09.2014 | MUSIKFEST BERLIN Konzert zu Ehren von Péter Eötvos

Vom 2. bis 22. September findet zum 10. Mal das von den Berliner Festspielen gemeinsam mit der Stiftung Berliner Philharmoniker veranstaltete Orchesterfestival Musikfest Berlin statt. Im Rahmen des Musikfestes findet am 12. und 13. September ein Konzert zu Ehren des ungarischen Komponisten und Dirigenten Péter Eötvös in der Philharmonie statt.

Das Musikfest Berlin und die Berliner Philharmoniker gratulieren mit diesem Konzert Péter Eötvös zum 70. Lebensjahr.

Die internationale Musikwelt hat dem ungarischen Komponisten, Dirigenten und unermüdlich hilfsbereiten Mentor der jungen Komponisten- und Interpretengeneration großartige Werke, Konzerte und Initiativen zu verdanken. Eötvös wird das von ihm komponierte Violinkonzert „DoReMi“ dirigieren, dessen Solopart von Patricia Kopatchinskaja übernommen wird.

Weitere Informationen finden Sie hier.


 

201406 Ban  Miklós Szüts SL

Zsófia Bán, Foto: Miklós Szüts

03.07.2014, 18:00 | LITERATUR Lange Nacht der Shortlist, 6. Internationaler Literaturpreis

Zsófia Bán ist mit ihrem Buch Als nur die Tiere lebten für die Shortlist des 6. Internationalen Literaturpreises nominiert, der am 03.07. im Haus der Kulturen der Welt (HKW) verliehen wird. Aus diesem Anlass lädt das HKW wieder zum sommerlichen Fest des Erzählens und Übersetzens auf der Dachterrasse. Eröffnet wird der vielstimmige Abend rund um die Shortlist 2014 und die diesjährigen Preisträger von der Wortkünstlerin Yoko Tawada. In Lesungen und Gesprächen erkunden die Autoren und Übersetzer der Shortlist Texte und Übertragungen, sprechen mit Jurymitgliedern über literarische Motive und Weltzugänge und ihren gemeinsamen Umgang mit Wort und Sprache. Nach der Preisverleihung wird der Abend unter freiem Himmel ausklingen.
Weitere Informationen finden Sie hier.


201406 ExpatExpo

 

13.06.2014, 20:30 | THEATER "The Emigrants – Prisoners of Freedom"

Miklós Miki Barna &  Marija Maki Lipkovski präsentieren "The Emigrants – Prisoners of Freedom" bei EXPAT EXPO, dem interdisziplinären Festival für englischsprachige Künstler in Berlin. Die Performance, eine Adaption von Sławomir Mrożek’s Drama "The Emigrants", wird auf serbisch, ungarisch und englisch vorgeführt.

Aufführung: Freitag 13.6.14 | 20.30 Uhr
Ort: ENGLISH THEATRE BERLIN | INTERNATIONAL PERFORMING ARTS CENTER
Fidicinstraße 40
10965 Berlin
Karten: 030 691 1211

Weitere Informationen finden Sie hier.


 

 201405 eisernervorhang SL

13.09.2014 | AUSSTELLUNG Als der Eiserne Vorhang aufging

25 Jahre Mauerfall in Hévíz


Es gibt Tage, die das Schicksal von Menschen, Familien und Nationen ändern. Der 10. September 1989 ist zweifelsohne einer dieser Tage. Mit der Öffnung der ungarischen Grenze nach Österreich wurde aus persönlichen Erinnerungen im Nu Geschichte. Innerhalb von drei Tagen verließen 12.000 DDR-Bürger Ungarn, um durch Österreich in die BRD zu gelangen. Zehntausende Flüchtlinge später, fiel die Mauer schließlich am 9. November 1989 und die kommunistischen Regime Osteuropas sahen ihrem Verfall entgegen.
Anlässlich des 25. Jubiläums der Grenzöffnung Ungarns veranstaltet die Stadt Hévíz als ehemals populärer Treffpunkt von Ost und West eine Freiluft-Gedenkausstellung, die von den Erinnerungen und Geschichten seiner damaligen Besucher lebt.
Der Verein TDM Hévíz sammelt zu diesem Zweck Fotos, Briefe und Geschichten all derer, die sich vor 25 Jahren in Hévíz aufgehalten haben oder noch immer dort leben. Andenken können sowohl persönlich abgegeben als auch per Post oder Email an die Veranstalter geschickt werden.
Weiterer Teil des Programms ist der Filmmarathon "Good bye, Lenin!" im Fontana Filmtheater, ein Trabi-Treffen für Liebhaber sowie ein Online-Erinnerungsbuch, das jedem Besucher die Gelegenheit gibt, seine persönlichen Geschichten, Erinnerungen und Erlebnisse zu teilen.


Näheres zum Programm der Veranstaltungsreihe finden Sie hier.


 

201405 drittemauer SL

30.04.-01.06.2014 | AUSTELLUNG Die Dritte Mauer und der Letzte Held

Installation von Scott Holmquist | kuratiert von Kata Krasznahorkai

Vorwärts in die Zukunft 2968! Die künstlerische Intervention "Die Dritte Mauer und der Letzte Held" stellt Berlin tausend Jahre nach dem gesellschaftlichen Aufbruch 1968 dar. Eine imaginäre Mauer schottet den seit Jahrhunderten rebellierenden Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg vom Rest der Stadt ab. Die dokumentierten "historischen" Entwicklungen bis 2968 sind erlebbare Realität. Wo einst das Nationaldenkmal für die Befreiungskriege auf dem Kreuzberg stand, befinden sich 2968 die Überreste eines zerstörten gigantischen Denkmals an den Helden des illegalen Drogenhandels. Artefakte aus einer Zeit, die noch vor uns liegt, werden auf einer begehbaren Karte inszeniert mit dem Ziel, an die Systematik der Rebellion zu erinnern.

Nähere Informationen zur Ausstellung und dem Rahmenprogramm finden Sie hier.


201404 DUG FourBones 670

02.04.14 | Deutsch-Ungarische Gesellschaft: Posaunenkonzert des Budapester FOUR BONES Quartetts in der Botschaft von Ungarn

Aus Anlass der diesjährigen mit einem öffentlichen Kulturprogramm verbundenen Hauptversammlung der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft e.V. (DUG), Sitz Berlin, lädt die Botschaft Ungarns und die DUG herzlich ein zum Konzert der FOUR BONES.
Das 2003 von Absolventen der Ferenc Liszt Akademie gegründete Quartett tritt bei Konzerten in Europa und u. a. als ungarischer Kulturbotschafter in Asien auf und hat bisher mehrfach auf Tourneen in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz, ferner in Großbritannien, Estland, Bulgarien, Rumänien, Slowenien sowie Tschechien gespielt. FOUR BONES ist ein regelmäßiger Gast bei internationalen Festivals in Ungarn. Die junge Gruppe in der Besetzung Péter GYETVAI (musikalischer Leiter), Péter MAGYAR, Agoston BOUZONAS und Olivér GÁSPÁR tritt erstmals in Berlin auf.
Ihr Debutalbum Crossroads zeigt eine virtuose Verschmelzung verschiedener Musikstile, was mehrere europäische Komponisten veranlaßt hat, speziell für FOUR BONES Stücke zu schreiben und teilweise sogar dem Quartett zu widmen. Auf dem Konzert am 2. April spielt das Quartett neben bekannten klassischen Stücken vor allem ungarische Komponisten und beliebte ungarische Stücke, so von Bartók, Kálmán, Brahms und Monti.

2. April 2014, 19.00 Uhr, Botschaft Ungarns: Unter den Linden 76, 10117 Berlin-Mitte.
Ihre Anmeldung ist erbeten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Tel. 030-242 45 73 oder Sprachbox 030-832 251 72.

Die DUG dankt dem Balassi Institut – Collegium Hungaricum Berlin für die großzügige Unterstützung.

 


 

 201404 FFD SL

15.-20.04.14 | Filmfest Dresden: Réka Bucsis "Symphony No. 42" im Internationalen Wettbewerb

Das FILMFEST DRESDEN widmet sich dem Kurzfilm in all seinen Facetten und hat sich zu einem der wichtigsten Festivals des Genres in Deutschland und Europa entwickelt.
Dabei konkurrieren Animations- und Kurzspielfilme bis maximal 30 Minuten um die begehrten Goldenen Reiter in verschiedenen Kategorien. Im Anschluss an die Filmtage werden auf einer Tournee durch etwas fünfzehn Städte preisgekrönte Kurzfilme auch außerhalb des Festivals einem größeren Publikum präsentiert. Der Internationale Wettbewerb des im Frühjahr 1989 als Forum verbotener bzw. seltengezeigter Spielfilme gegründeten Festivals existiert seit 1992.

Aus über 2100 Einsendungen wurde dieses Jahr auch die ungarische Animations-Produktion Symphony No. 42 von Réka Bucsi ausgewählt, um zusammen mit 50 anderen Filmen im Internationalen Wettbewerb um den Goldenen Reiter antreten.


Weitere Informationen sowie das komplette Festivalprogramm finden Sie hier.


 

201403 News ohneAkt SL

9.–16.3.2014 | THEATERFESTIVAL Leaving is not an option?

Aktuelle künstlerische Positionen aus Ungarn
HAU1, HAU2, HAU3

Mit dem einwöchigen Festival Leaving is not an option? präsentiert das HAU Hebbel am Ufer vom 9. bis 16. März auf allen drei Bühnen aktuelle künstlerische Positionen aus Ungarn. Die vitale ungarische Szene wirft einen kritischen und realistischen Blick sowohl auf die aktuellen Entwicklungen im eigenen Land als auch über die Grenzen hinaus auf Europa.
Weitere Informationen finden Sie hier.

 


 

201312 Boell-Stiftg cjuditpuska 670

Foto: Judit Puskas (Bildausschnitt).

08.12.13 | TAGUNG Whatever happened ... to the Hungarian Theatre?

08.12.2013 |12:00–18:00 | Ort: Mindpirates e.V. (Schlesische Str. 38, Drittes Hinterhaus,10997 Berlin)

Eingeladen sind:
Dr. Ferenc Laczó, Imre Kertész Kolleg, Universität Jena
Krisztián Ungváry, Historiker
Balázs Ablonczy, Historiker, Leiter ungarisches Kulturinstitut, Paris
Attila Vidnyánszky, Intendant Nationaltheater Budapest
Árpád Schilling, Künstlerischer Leiter Theater Krétakör, Budapest
György Szabó, Generalmanager, Kunsthaus Trafó, Budapest
Stephanie Junge, Schauspieldirektorin Theater Regensburg, ehem. Ltg. Heidelberger Stückemarkt
Pieter Zeeman, Leiter Internationale Abteilung, Fonds Podium Kunsten, Amsterdam
Harry Liivrand, Kulturattaché, Botschaft d. Republik Estland, Berlin, ehem. Leiter Kunsthalle Tallinn
Kirsten Hass, Leiterin Förderung und Programme, Kulturstiftung des Bundes, Halle/Saale
László L. Simon, Stellvertretender Direktor, Ungarische Kulturstiftung
Mehr Informationen hier.

Sprache: Deutsch/Ungarisch mit Simultanübersetzung
Programm: Download Programmflyer (PDF)
Anmeldung: Bitte melden Sie sich über dieses Onlineformular an
Eine Veranstaltung des Referats Kultur und Neue Medien, Abteilung Inland mit dem Referat EU/ Nordamerika Abteilung Internationale Zusammenarbeit der Heinrich Böll Stiftung.

 


 

201312 Zsolt Gyarmati Feuerleger Mischtechnik Leinwand 2010 breit

Foto: Bildausschnitt Zsolt Gyarmati, Feuerleger, Mischtechnik, Leinwand, 2010.

06.12.13 | VERNISSAGE Neugemalte Wirklichkeit

Die Ausstellung Neugemalte Wirklichkeit wurde im Herbst 2012 im Rahmen des vor 3 Jahren gestarteten Chancengleichheitsprogramms der Ungarischen Nationalgalerie eröffnet.
Am 6. Dezember um 13 Uhr wird das um Berliner Arbeiten bereicherte Programm NEUGEMALTE WIRKLICHKEIT 2.0 an der Ungarischen Botschaft vorgestellt. Die Arbeiten aus Ungarn und der Berliner Online-Galerie INSIDER ART mit Silja Korn und Dr. Gertrud Kamper sind bis zum 14. Dezember im Erdgeschoss der Botschaft, Unter den Linden 76, zu sehen.

Die gemeinsame Ausstellung präsentiert Arbeiten von Künstlerin mit und ohne Handicap und wird vom Balassi Institut gefördert. 2013/14 wird sie in verschiedenen europäischen Großstädten präsentiert, dann kehrt sie im Dezember 2014 in die Ungarische Nationalgalerie zurück, wo sich alle Künstler mit ihren Werken dem ungarischen Publikum vorstellen werden.

Die Ausstellungsreihe wird als gemeinsames Programm des Ministeriums für Gesellschaftliche Ressourcen, des Balassi Instituts und der Ungarischen Nationalgalerie durchgeführt. Schirmherr der Ausstellung ist Miklós Soltész, Staatssekretär für Soziales, Familie und Jugend.

Ausstellende Künstler für Ungarn:
Csaba Fürjesi, csabafurjesi.com
Zsolt Gyarmati, zsoltgyarmati.com
Ervin Hervé-Lóránth, herveart.com
László Fark
Zsuzsa Kalmár
Ica Zilahi

Kuratorinnen der Ausstellung: Bernadette Dán/Ungarische Nationalgalerie und Dr.Veronika Baksa-Soós/.CHB

Informationen über die deutschen Künstler finden Sie bei hier.

 


 

201309 Botschaft Csaba Daradics

12.09.2013 | VERNISSAGE Ohne Grenzen - Csaba Sánta und Árpád Daradics

In der Botschaft von Ungarn in Berlin eröffnet am 12.09. um 18:00 Uhr die neue Ausstellung Ohne Grenzen. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

 


 

201306 TheaterBiro lang

Fotos: István Biró

28.06.2013 | THEATERFESTIVAL Büchner International: Leonce és Léna

Anlässlich der Büchner-Gedenkjahre 2012/13 findet am Stadttheater Gießen ein außergewöhnliches Festival statt. Vom 22.-30.06.2013 sind unter dem Titel BÜCHNER international Theatergruppen aus aller Welt eingeladen, Ihre Auseinandersetzung mit dem Werk Georg Büchners zu präsentieren.
Aus Ungarn und Rumänien ist ebenfalls ein Gastspiel dabei: Am 28.06.2013 zeigt das Hungarian Theatre of Cluj Theater in Gießen seine viel gelobte Inszenierung von LEONCE ÉS LÉNA in der Regie von Gábor Tompa. Mehr dazu erfahren Sie hier


201304 filmfestDresdenFinal

16.-21.04.13 | Filmfest Dresden: Filme von Balász Simony und Lőrincz Áron

Vom 16.-21. April 2013 feiert das FILMFEST DRESDEN – International Short Film Festival sein nunmehr 25. Jubiläum. Aus über 2600 Einreichungen hat die Sichtungskommission u.a. die ungarischen Filme „Finale“, eine Krimikomödie von Balász Simony im Film-noir-Stil und den Animationsfilm „Hajsza“ von Lőrincz Áron ausgewählt. Beide werden im Internationalen Wettbewerbsprogramm zusammen mit 36 anderen Filmen um die Trophäen, die „Goldenen Reiter“ antreten.
Das komplette Festivalprogramm wird ab Mitte März auf der Festivalhomepage (www.filmfest-dresden.de) veröffentlicht werden.


201303 GoEast RedPsalm Magyar Filmunio schmal

Foto: Filmstill Red Psalm, Magyar Filmunio

10.-16-04.13 | goEast Filmfestival: Hommage an Miklós Jancsó 

goEast, das Festival des mittel- und osteuropäischen Films in Wiesbaden, widmet sich in seiner diesjährige Hommage der (Wieder-)Entdeckung eines Meisters des Weltkinos: Miklós Jancsó. Seine Filme sind das Ergebnis einer inzwischen 60 Jahre währenden Schaffensperiode, in den 1960er Jahren erlangte der ungarische Regisseur internationale Berühmtheit und wurde 1972 für ROTER PSALM (MÉG KÉR A NÉP) als Bester Regisseur bei den Filmfestspielen in Cannes ausgezeichnet. Dem klassischen Geschichtenerzählen eher abgeneigt und ohne die Identifikation mit den Figuren zu suchen, entwickelte Jancsó einen einzigartigen filmischen Stil und avancierte zum bedeutendsten Vertreter der Neuen Welle im Ungarischen Kino. In seinen Filmen inszeniert er aufwändige Widescreen-Kompositionen, kühne Plansequenzen, raumgreifende Kamerafahrten und spektakuläre Massenchoreographien in der Weite der ungarischen Puszta.
Weitere Informationen zum Festival finden Sie hier.

Filmliste:

ÍGY JÖTTEM / SO KAM ICH / MY WAY HOME, 1964
Vorfilm: A VÁROS PEREMÉN / ON THE EDGE OF THE TOWN, 1957
11.04. / 14:30 Uhr (CaligariFilmbühne)

SZEGÉNYLEGÉNYEK / DIE MÄNNER IN DER TODESSCHANZE / THE ROUND-UP, 1965
11.04. / 18:00 Uhr (Murnau-Filmtheater)

SZEGÉNYLEGÉNYEK / DIE MÄNNER IN DER TODESSCHANZE / THE ROUND-UP, 1965
Vorfilm: JELENLÉT I / PRESENCE I, 1965
11.04. / 18:00 Uhr (Murnau-Filmtheater)

CSILLAGOSOK, KATONÁK / STERNE AN DEN MÜTZEN / THE RED AND THE WHITE, 1967
SZOVJET-MAGYAR KOPRODUKCIÓ / SOVIET-HUNGARIAN COPRODUCTION, 2011
12.04. / 17:00 Uhr (Murnau-Filmtheater, Doppelprogramm)

MÉG KÉR A NÉP / ROTER PSALM / RED PSALM, 1971
14.04. / 14:00 Uhr (Murnau-Filmtheater)
14.04. / 20:00 Uhr (Palatin, Mainz)

SZERELMEM, ELEKTRA / MEINE LIEBE – ELEKTRA / MY LOVE ELEKTRA, 1974
14.04. / 16:00 Uhr (Murnau-Filmtheater)

ISTEN HÁTRAFELÉ MEGY / GOTT GEHT RÜCKWÄRTS / GOD WALKS BACKWARDS, 1990
15.04. / 16:00 Uhr (Kino Alpha)

KELIJ FEL, KOMÁM, NE  ALUDJÁL! / WACH AUF KUMPEL, SCHLAF NICHT! / WAKE UP MATE, DON'T YOU SLEEP!, 2002
15.04. / 22:00 Uhr (Kino Alpha)


 201302 MatthäuspassionNews
Johannespassion im Berliner Dom, Foto: Dirk Mathesius

19.02.-29.03.13 | Johannespassion im Berliner Dom, Choreographie Martin Buczko

Vom 19. Februar bis 29. März inszeniert Dirigent und Regisseur Christoph Hagel die Johannespassion im Berliner Dom. Mit einem Akzent auf der getanzten klassischen Moderne plant der Regisseur eine plastische und eindringliche Visualisierung der Passionsgeschichte. Die Choreografien entwickelt Hagel mit Martin Buczko, der bis vor kurzem Solotänzer am Staatsballett Berlin war und eigene Arbeiten im Berghain und der Komischen Oper vorgestellt hat. Die Pressemitteilung finden Sie hier, Tickets erhalten Sie hier.


 

201301 Marginalia on Casanova schmal

Januar 2013: Buchbesprechung zu Miklós Szentkuthy

Miklós Szentkuthy, einer der wichtigsten Denker und Essayisten aus Ungarn, wurde von The Guardian entdeckt. Lesen Sie hier die Besprechung seines Buches Marginalia on Casanova.

 

 


 

 201212 body zbig quer

13.12.2012 | AUSSTELLUNG State of Images im WRO Art Center in Wrocław eröffnet

Am 13.12.2012 wurde die Ausstellung State of Images im WRO Art Center in Wrocław eröffnet. Die Ausstellung wurde kuratiert in einer Zusammenarbeit der Akademie der Künste Berlin, dem Collegium Hungaricum Berlin (.CHB), C3 - Center for Culture & Communication Foundation sowie dem ZKM | Zentrum für Kunst und Kunst und Medientechnologie Karlsruhe. Nach erfolgreichen Stationen in Berlin, Karlsruhe und Budapest ist sie nun in Wrocław zu besichtigen. Weitere Informationen finden Sie hier.


201211 AKT AdamAlbertFFM 670

23.11.2012–25.01.2013 | Artists in Residence – Internationaler Künstleraustausch 2012 – Kulturamt Frankfurt am Main | Ádám Albert

Im Sommer hat Ádám Albert im .CHB die Ausstellung Never Take a Trip Alone gezeigt, seit 23. November ist er im AtelierFrankfurt in Frankfurt am Main vertreten:

Die Ausstellung Artists in Residence im ATELIERFRANKFURT geht in die sechste Runde. Mit der diesjährigen Schau zeigt das Kulturamt der Stadt Frankfurt erstmals nicht nur eine Auswahl von Arbeiten der Gastkünstlerinnen und Gastkünstler, die im Rahmen ihrer Frankfurt-Aufenthalte entstanden sind, sondern auch Ergebnisse der Frankfurter Künstler, die sich in diesem Jahr im Ausland befanden.
Die Ausstellung präsentiert sich 2012 erstmals als Doppelschau und zeigt Werke des Künstlertrios Alpine Gothic mit Christina Breitfuß, Erik Hable, Wolfgang Wirth aus Salzburg, Olivier Foulon aus Antwerpen, Isabella Kresse aus Wien, Johanna MacDonald aus Helsinki, Patrick Meyer aus Straßburg, Kwang Mo Lim aus Seoul, Anamarija Obradovic aus Dubrovnik, Kata Tranker und Ádám Albert aus Budapest.
Im Austausch gingen die Frankfurter Künstler Levent Kunt nach Straßburg, Flo Maak nach Dubrovnik, Andreas Rohrbach nach Wien, Lionel Röhrscheid nach Salzburg, Ryan Siegan Smith nach Antwerpen, Rebecca Ann Tess nach Seoul, Federico Del Vecchio nach Helsinki und Friederike Walter nach Budapest.

 

Öffnungszeiten: Di & Do 16:00–19:00 Uhr/ Mi 16:00 -20:00 Uhr (und nach Vereinbarung)
Öffnungszeiten im Januar 2013 ausschließlich nach Vereinbarung
Mehr Informationen

 

ATELIERFRANKFURT e. V.
Hohenstaufenstraße 13-25 | 60327 Frankfurt am Main
Telefon +49 69 74 30 37 71 | Fax +49 69 74 30 37 72 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


 

201211 DieterRams 670

 

Der weltberühmte Designer Dieter Rams erhielt den Moholy-Nagy-Preis

Einer der beeindruckendsten Designer unserer Zeit, der Theoretiker von „weniger ist mehr", übernahm persönlich den durch die Moholy-Nagy-Universität für Kunst (MOME) gestifteten Preis

23. November 2012, Budapest ... Gábor Kopek, Rektor der Moholy-Nagy-Universität für Kunst (MOME), übergab gestern Abend dem deutschen Architekten und Designer Dieter Rams den diesjährigen Moholy-Nagy-Preis. Der als einer der einflussreichsten Designern unserer Zeit angesehene Rams wurde in erster Linie als Chefdesigner von Braun weltberühmt, von seinen funktionalistischen Gebrauchsgegenständen sind zahlreiche bis heute ikonisch geworden, während seine theoretische Arbeit, insbe¬sondere sein Engagement für den Ansatz „weniger ist mehr" in der zeitgenössischen Kultur eine grundlegende Bedeutung hat. Bei der feierlichen Verleihung haben Ernő Rubik, Architekt und Designer sowie Kossuth-Preisträger, und der Designer Balázs Lenkei sein Lebenswerk gewürdigt.
Laut der Begründung des Kuratoriums für den Moholy-Nagy-Preis schuf die theoretische Arbeit von Dieter Rams ein deutliches Umfeld für seine Tätigkeit als Designer, deren Ergebnisse ihn unter die größten Designer unserer Zeit gehoben haben, sein Lebenswerk ist ein nachzuahmendes Vorbild für das integrative planerische Denken, welches auch unter den Bildungsprinzipien von MOME zu finden ist.

Dieter Rams
Nach seinen Studien für Architektur und Innenarchitektur an der Werkkunstschule Wiesbaden arbeitete Dieter Rams nach Erhalt seines Diploms im Architektenbüro Otto Appel, dann setzte er 1955 bei Braun seine Karriere fort.  Während seiner Tätigkeit als Chefdesigner bei der Firma von 1961 bis 1995 hat seine holistische Betrachtungsweise bei der Planung von elektronischen Haushaltsgeräten grundsätzlich und für immer die Beziehung zwischen Design und Benutzer geändert. Unter seiner Leitung haben über 500 Produkte die Werkstatt des Teams von Braun-Design verlassen, von denen zahlreiche den ikonischen Status erreicht haben; Rams und die Marke Braun bestimmen bis heute unsere Vorstellungen über das deutsche Design, in denen das klare Erscheinungsbild, die Gründlichkeit und das bewusste Denken eine primäre Rolle spielen. Parallel dazu ist das bis heute hergestellte weltberühmte universale Regalsystem 606 durch die Zusammenarbeit zwischen Rams und des deutschen Unternehmens Vitsoe & Zapf (später das britische Vitsoe) entstanden.
Die Werke von Dieter Rams, von Kaffeemaschinen über Rechner, Funkgeräte und Produkte der Unterhaltungselektronik bis hin zu Büroeinrichtungen, sind weltweit in den Sammlungen zahlreicher führender Museen zu finden. Neben seiner Tätigkeit als Designer haben auch seine designtheoretischen Gedanken und Publikationen eine gewaltige Auswirkung auf die zeitgenössische Kultur. Vielleicht ist seine grundsätzliche Wirkung auf den für das Industriedesign verantwortlichen Seniorvorsitzenden der Firma Apple, Jonathan Ive, eine der am häufigsten zitierte Präsenz in der heutigen Gegenstandkultur. In diesem Zusammenhang äußerte Rams in einem Dokumentarfilm namens Objectified, dass Apple das einzige Unternehmen sei, welches im Einklang mit den von ihm definierten Grundprinzipien seine Produkte plant.

Dieter Rams: Zehn Thesen für „gutes Design"
1.  Gutes Design ist innovativ.
2.  Gutes Design macht ein Produkt brauchbar.
3.  Gutes Design ist ästhetisch.
4.  Gutes Design macht ein Produkt verständlich.
5.  Gutes Design ist unaufdringlich.
6.  Gutes Design ist ehrlich.
7.  Gutes Design ist langlebig.
8.  Gutes Design ist konsequent bis ins letzte Detail.
9.  Gutes Design ist umweltfreundlich.
10.  Gutes Design ist so wenig Design wie möglich.

Der Moholy-Nagy-Preis
Die Moholy-Nagy-Universität für Kunst erkennt mit ihrem 2006 gestifteten Preis diejenigen Persönlichkeiten an, deren menschliches und schaffendes Dasein eng mit der Universität, mit den von ihr vertretenen Werten verbunden ist. Der Preis wurde bisher an – unter anderem – hervorragende Gestalten ihres Fachbereichs wie Hattula Moholy-Nagy, Stefan Lengyel, Ernő Rubik, Hannes Bohringer oder Tibor Kálmán (posthum) verliehen.
Mit dem von Péter Vladimir geplanten Preis will die Universität auch die Bedeutung der Kreativität, der kreativen Industrie sowie der geistigen und wirtschaftlichen Innovation betonen. Damit nimmt sie für das integrative Denken, die universellen Werte der visuellen Kultur und deren innovative Verwendung Stellung.
Weitere Information: www.mome.hu

[Presse-Informationen finden Sie hier]


EunicBerlin mainLogo

Berlin, 19.06.2012

EUNIC BERLIN wählt Direktor des ungarischen Kulturinstitutes zum Sprecher

Die Gemeinschaft der europäischen Kulturinstitute in Berlin – EUNIC Berlin, hat am 19. Juni 2012 János Can Togay, Botschaftsrat und Direktor des ungarischen Kulturinstitutes Collegium Hungaricum Berlin (.CHB), zu ihrem neuen Sprecher gewählt. János Can Togay löst damit Frau Dr. Carine Delplanque, Direktorin des Institut français de Berlin / Maison de France, ab, die der EUNIC Berlin seit 2010 vorstand.
Der Berliner Cluster der weltweit in über 50 Ländern aktiven EUNIC (European Union National Institutes for Culture) besteht auf 14 Kernmitgliedern und 14 assoziierten Mitgliedern sowie vier Gastinstitutionen, darunter das Auswärtige Amt und die Berliner Senatskanzlei. EUNIC Berlin versteht sich als ein Forum für die kulturpolitischen Herausforderungen, Interessen, Probleme und Fragen des sich vereinigenden Europas.

201411 freedomExpress SL

4.-10.11.2014 | OPEN AIR AUSSTELLUNG Wege zum Durchbruch

Kurz vor dem 25. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer, wird in der deutschen Hauptstadt eine ungewöhnliche Open-Air-Ausstellung mit dem Titel „Wege zum Durchbruch. Mittel- und Osteuropa 1939-1989“ präsentiert . Die von um das Europäische Netzwerk Erinnerung und Solidarität versammelten Historikern vorbereitete Ausstellung stellt den komplizierten Prozess der Befreiung eines Teils Europas von der kommunistischen Diktatur dar. Das Ereignis ist ein Teil der sozialen Bildungskampagne „Freedom Express“, die von der ENES in Zusammenarbeit mit den für die Kultur in Polen, Deutschland, Ungarn und der Slowakei zuständigen Ministerien umgesetzt wird.
Die Ausstellung "Wege zum Durchbruch " wird vom 4. bis 10. November am Dorothea-Schlegel-Platz, in der Nähe des historischen Bahnhofs Friedrichstraße, der von 1961 bis 1990 ein Eisenbahngrenzübergang zwischen Ost- und Westberlin war, zu sehen sein.
Eröffnung: 4.11., 11:00 Uhr, Dorothea-Schlegel-Platz
Details unter: www.freedomexpress.enrs.eu

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10. Sep
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ilb im .CHB: Frank Cottrell Boyce [GB] präsentiert »The Unforgotten Coat« / »Der unvergessene Mantel«
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11. Sep
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ilb im .CHB: Jenny Jägerfeld [Schweden] präsentiert »Här ligger jag och blöder« / »Der Schmerz, die Zukunft, meine Irrtümer und ich«
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12. Sep
-
ilb im .CHB: Die Macht der Bilder und die Zukunft des Kinos: Movie-Night mit Josephine Decker [GB/ USA]
.CHB Panoramasaal
14. Sep
- 14. Sep
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16. Sep
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ilb im .CHB: Peter Brown [USA] präsentiert »My Teacher Is a Monster! (No. I am Not.)«
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16. Sep
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ilb im .CHB: Philipp Felsch [D] über den langen Sommer der Theorie in West-Berlin und das Ende der Revolte
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16. Sep
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