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Moholy-Nagy Galerie

Die Moholy-Nagy Galerie und das Studio der Moholy-Nagy Galerie sind die ganzjährig geöffneten Ausstellungsräume des .CHB. Ungarische Künstler werden hier im internationalen Kontext vorgestellt. Das Ausstellungsprogramm umfasst sämtliche intermediale Sparten der zeitgenössischen Kunst. Installation, Environments, Sound-Installationen spezieller Art sowie Malerei, Skulptur, Fotografie und Grafik sind die Schwerpunkte.
Die Projekte werden von den Kuratoren des .CHB direkt für das Haus und dessen mediale Gegebenheiten entwickelt. Mit besonderer Aufmerksamkeit widmen sich die Künstler und Kuratoren dem Medienfenster bzw. der Medienfassade, die bei Dunkelheit Public Viewing ermöglicht. Die Teilnahme der Moholy-Nagy Galerie an medienspezifischen internationalen Festivals in Berlin – transmediale, Berlinale, Lange der Wissenschaften, Berlin Biennale, Medienfassaden-Festival oder Monat der Fotografie – ist vier Jahre nach Eröffnung des .CHB in der Dorotheenstraße eine lebendige Tradition geworden.
Die Moholy-Nagy Galerie finden Sie in der 1. Etage des .CHB, die Studiogalerie im Erdgeschoss.

Dr. Veronika Baksa Soós
Leiterin der Moholy-Nagy Galerie im .CHB

Moholy-Nagy Galerie im .CHB  |  Mo–Fr 10:00–19:00, Sa+So 14:00–19:00  |  Eintritt frei
Die Moholy-Nagy Galerie befindet sich in der 1. Etage des .CHB, die Studiogalerie im Erdgeschoss.

AKTUELL:

201303 syntonyms 07 SL

08.03.-09.06.2013 | Moholy-Nagy Galerie
Syntonyms - Mome Laboratory

Ein Mediadesign-Projekt der Moholy-Nagy Universität MOME LABORATORY [...]

201303 oto  02 0ravecz SL

08.03.-26.05.2013 | Studio der Moholy-Nagy Galerie
Tímea Anita Oravecz: Nothing that Exists or Happens is Symmetrical

Die Installation nähert sich der Figur des Künstlers in seiner Funktion als Schamane [...]

VERGANGENE AUSSTELLUNGEN:

201302 weinlabel SL

19.02.-03-03.2013 | Studio der Moholy-Nagy Galerie
Zehn Labels für zehn ungarische Weine

Ein Ausstellungsprojekt der Designwoche Budapest mit Hybridart Budapest um den Preis Cégér jó bor (›Etikett zum guten Wein‹) [...]

201210 SL bocsi flyer

27.10.2012-20.01.2013 | Studio der Moholy-Nagy Galerie
Hotel Berlin von Krisztán Bócsi

Die Fotoausstellung handelt von Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft in Berlin [ ... ]

 

201209 naheferne 670x100 blass

Nahe Ferne. Transsylvanien, Sommer 2012 | Vernissage: 7. September 2012, 19:00

[Der Ausstellungsteil von Lilla von Puttkamer in der Studiogalerie ist noch bis zum 21. Oktober zu besichtigen!]
[zu besichtigen bis 7. Oktober 2012  |  Mo–Fr 10:00–19:00, Sa+So 14:00–19:00  |  Eintritt frei]

Wir laden um 19 Uhr ein zur Vernissage der Ausstellung mit Installationen, Malerei, Objekten, Videos und Fotos von István Csákány, Oliver Oefelein, Lilla von Puttkamer und Beatrix Szörényi; in Anwesenheit der Künstler und mit einer Einführung von Michaela Nolte (Kulturjournalistin).

Die Idee für die Ausstellung und Dokumentation Nahe Ferne entstand nach einigen Aufenthalten der in Berlin lebenden ungarischen Künstlerin Lilla von Puttkamer in Zabola (Siebenbürgen / Rumänien). Seit vier Jahren reist sie immer wieder in dieses Dorf in den Ostkarpaten. Der Ort eignet sich ihrer Meinung nach aufgrund seiner Ursprünglichkeit und einsamen Lage sowohl für konzentriertes, kreatives Arbeiten als auch als Treffpunkt für Künstler aus Rumänien, Ungarn und Deutschland, in diesem Fall aus Berlin, Budapest und Siebenbürgen. Siebenbürgen als austragender Ort für das Projekt Nahe Ferne ist darüber hinaus umso interessanter, wenn man bedenkt, dass Transsylvanien historisch gesehen seit jeher ein Standort für kulturellen Austausch ist. Statt in Zabola fand der Workshop in Eszenyő statt.
Vier KünstlerInnen aus Deutschland, Ungarn und Siebenbürgen (Transsylvanien / ungarisch: Erdély) haben sich zwischen dem 21. und 31. Juni 2012 auf einem Bauernhof mit alten Mühlen bei Gyergyóremete/Eszenyő als Gäste der Familien Ferencz und Bajkó und unter der Obhut von László Balázs und Rózsika néni aufgehalten. Ideen und Exponate für die Ausstellung Nahe Ferne in Berlin zu entwickeln, war die Aufgabe des Künstlerworkshops. Den entstehenden Ausstellungsexponaten sollte eine inhaltliche Auseinandersetzung mit Siebenbürgen, dem Dorf und/oder der Natur zu Grunde liegen, so dass sich die vertraute und fremde Sicht auf den Ort bzw. die Umgebung in den Arbeiten der Künstler widerspiegelt. So thematisiert die Ausstellung u.a. die Sehnsucht nach gleichzeitig Bekanntem und Fremdem. Untersucht wird deren Korrelation und wie diese Spannung auszuhalten ist.
Der Titel der Ausstellung ist neben seinem direkten geografischen Bezug von Künstlern und erlebtem Aufenthalt auch als eine Abwandlung des Filmtitels von Wim Wenders In weiter Ferne, so nah! gemeint. In der Ausstellung ist die lokale transsylvanische Welt durch die unterschiedlichen Arbeitsweisen der Künstler mit Medien wie Malerei, Zeichnung, Installation und Video und eine organische Verknüpfung der mitgebrachten Vorstellungen und der vor Ort gefundenen Tatsachen surrealistisch präsent.
Dr. Veronika Baksa-Soós

Wir danken für die Unterstützung durch den Freundeskreis des .CHB und die Bevölkerung von Gyergyóremete und Eszenyő.

[Einladung zur Vernissage (PDF-Datei, 2 MB)  | bebilderte Ausstellungsinformation (PDF-Datei, 3,8 MB)]

 

 

201206 GentleWar 670x100 blass

Gentle War – Intermediale Olympische Spiele im .CHB [16.06.–26.08.2012  |  Vernissage: 15.06., 20:00]

Der Verlierer, Triumph of Failure, Energy Manifesto, Oxigenenergizer, Daily Exhaustion, Chess-Boxing, Dimensionswechsel durch LEAP – alles deutet auf eine andere Perspektive des Sports hin, wenn Künstler ihn hinterfragen. Die Ausstellung Gentle War instrumentalisiert die Olympischen Spiele auf intermediale Weise und sorgt für eine Ausdehnung des Horizonts über das gewöhnliche Sportverständnis hinaus.
Die Künstler: Tamás Almási, János Fodor, Sonja Gerdes, Constantin Hartenstein, Alexey Kallima, Anouk Kruithof, Mutaboroo, Josef Robakowski, Iepe Rubingh, David Szauder, Guido van der Werve, Kexin Zang

Programm zur Vernissage:
20:00 Begrüßung János Can Togay, Direktor des .CHB | Eröffnung: Stephen Kovats, media and digital culture researcher founding director, r0g_agency for open culture and critical transformation
21:00, Panoramasaal im .CHB: Uraufführung von Der Verlierer / The Loser / A Vesztes von Hajnal Németh

Hajnal Némeths halbstündige Performance für Solisten (Christian Bormann, Jardena Flückiger, Tobias Müller-Kopp, Kristin Schulze) und den Jazzchor Berlin Vokal unter der Leitung von Michael Betzner Brandt thematisieren den politischen Machtkampf als ›Sport der Politik‹. Jazz-Improvisationen begleiten Texte, die aus selbstanalytischen und bekennenden Monologen dreier gescheiterter Politiker bestehen, sind gekürzte und rhythmisierte Neufassungen ihrer Bekenntnisse.

[Einladung zur Vernissage (PDF-Datei, 1,6 MB)  | bebilderte Ausstellungsinformation (PDF-Datei, 2,5 MB) ]

 

201204 Planet 670x100 blass

Moholy-Nagy Galerie | „The Planet as the Festival" [27.04.–03.06.2012]

Mit ihrem ersten gemeinsamen Ausstellungsprojekt reflektiert die deutsch-ungarische Künstlergruppe Khimaira mit Máté Feles und Ádám Ulbert in der Moholy-Nagy Galerie in der ersten Etage des .CHB die Institutionen, Medien, Technologien und Ideologien unserer Zeit, die die Beziehung zwischen Mensch und Umwelt und deren globale Zusammenhänge zum Gegenstand haben oder sie beeinflussen. Das aus natürlichen und künstlichen Materialien sowie Bauschutt geschaffene Environment stellt die Chancen der ökologischen Utopien und umweltfreundlichen Technologien des 21. Jahrhunderts in Frage. Inspiriert von der organischen, doch abstrakten Formenwelt des italienischen Designers Ettore Sottsas lädt die Installation zum Spielen und Experimentieren ein.

Die warmen, atmenden und die abscheulich künstlichen Materialien kreieren – im Zusammenspiel mit ambivalenten visuellen Elementen – einen funktionellen, bewohnbaren Raum, der nicht nur angeschaut, sondern in Gebrauch genommen werden kann. So stört die Diskrepanz zwischen Funktion und visueller Botschaft die traditionelle Kunstrezeption und ermöglicht ein aktiv-kollektives Kunsterlebnis.

Künstler: Máté Feles, Ádám Ulbert (www.adamulbert.com)
Kuratorin: Zsuzsanna Petró ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! )

 

201204 Albert 670x100 blass

Studiogalerie | Ádám Albert: Never Take a Trip Alone [27.04.–03.06.2012]

Die illusionistischen Kästen, dem Vorbild der im 17. Jahrhundert in Holland üblichen Schaukästen nachempfunden, und die akribisch gefertigten Zeichnungen der Arbeitszimmer von Alexander von Humboldt und Johann Wolfgang von Goethe erzählen eine Geschichte. Ádám Albert interessiert sich aber nicht für die genannten Personen, sondern für die Geschichte der Räume. Es interessiert ihn die Geschichte, die er den Zuschauer erzählen lässt.

»ln der Ausstellung von Adam Albert treffen sich Goethe und Humboldt wieder, aber auf eine ganz andere Art und Weise als im 2003 erschienenen Roman von Daniel Kehlemann ›Die Vermessung der Welt‹. Dieses Mal wird die Begegnung statt als Anekdote als Teil einer freien Assoziationsreihe und Objekt einer komplexen lnstallation dargestellt, die den gesamten Ausstellungsraum der Galerie einnimmt. Die Hauptdarsteller sind nicht präsent: wir sehen nur ihre nunmehr leer stehenden Arbeitszimmer, wo ihre Werke entstanden sind. Das Objekt der Ausstellung ist weder der von Humboldt bewanderte physische Raum, noch die von Goethe bewanderten geistlichen Ebenen, sondern vielmehr der nur zum Teil rekonstruierbare diskursive Raum, die geistliche Atmosphäre, deren Metapher und Schauplätze diese Arbeitszimmer waren.
Die Rekonstruktion und Wiederherstellung der Räume ist auch bei Albert eine intellektuelle Herausforderung, eine Aufgabe, die Nachforschungen bedarf und die letztendlich zu den Fragen der kulturellen Erinnerung führt: in welchem Verhältnis stehen wir zu unserer Vergangenheit, zu unseren Bräuchen, die unter anderem von dem ,›Raumgeist‹ behütet werden, von dieser auratischen Atmosphäre, die zu den von uns bewohnten Räumen gehört. Die verfolgbare Rekonstruktion der Räume ist eine eigenartige Zeitreise, sozusagen die Bewanderung des Raum-Zeit-Kontinuums, das uns von Humboldt und Goethe trennt.« (David Fehér: Der Blickweg)

 

201203 Mayer SL

03.03.2012-15.04.2012 | Moholy-Nagy Galerie
Éva Mayer: Von Lebenslagen / Élethelyzetek

Mit ihren Arbeiten denkt Éva Mayer die Gattung Grafik weiter, experimentiert an deren Grenzen [...]

201203 Miklos SL

03.03.2012-15.04.2012 | Studiogalerie
Hajnal Miklós: Mit Bäumen / Fákkal

Hajnal Miklós ist fasziniert von basalen Motiven wie dem Wolf, der Sonne oder dem Baum, die auf sie zugleich persönlich und symbolisch wirken [...]

   
   

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22. Mai
-
Europäische Krisenszenarien – Gibt es ein Europa jenseits von Rettungsschirmen und Anleihenkäufen?
.CHB, Panoramasaal
23. Mai
-
Geschichte der Deutschen in Ungarn – Buchpräsentation mit Gerhard Seewann
.CHB, Panoramasaal

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