News | Simony, Áron, Jancsó, Buczko etc.

16.-21.04.13 | Filmfest Dresden: Filme von Balász Simony und Lőrincz Áron
Vom 16.-21. April 2013 feiert das FILMFEST DRESDEN – International Short Film Festival sein nunmehr 25. Jubiläum. Aus über 2600 Einreichungen hat die Sichtungskommission u.a. die ungarischen Filme „Finale“, eine Krimikomödie von Balász Simony im Film-noir-Stil und den Animationsfilm „Hajsza“ von Lőrincz Áron ausgewählt. Beide werden im Internationalen Wettbewerbsprogramm zusammen mit 36 anderen Filmen um die Trophäen, die „Goldenen Reiter“ antreten.
Das komplette Festivalprogramm wird ab Mitte März auf der Festivalhomepage (www.filmfest-dresden.de) veröffentlicht werden.

Foto: Filmstill Red Psalm, Magyar Filmunio
10.-16-04.13 | goEast Filmfestival: Hommage an Miklós Jancsó
goEast, das Festival des mittel- und osteuropäischen Films in Wiesbaden, widmet sich in seiner diesjährige Hommage der (Wieder-)Entdeckung eines Meisters des Weltkinos: Miklós Jancsó. Seine Filme sind das Ergebnis einer inzwischen 60 Jahre währenden Schaffensperiode, in den 1960er Jahren erlangte der ungarische Regisseur internationale Berühmtheit und wurde 1972 für ROTER PSALM (MÉG KÉR A NÉP) als Bester Regisseur bei den Filmfestspielen in Cannes ausgezeichnet. Dem klassischen Geschichtenerzählen eher abgeneigt und ohne die Identifikation mit den Figuren zu suchen, entwickelte Jancsó einen einzigartigen filmischen Stil und avancierte zum bedeutendsten Vertreter der Neuen Welle im Ungarischen Kino. In seinen Filmen inszeniert er aufwändige Widescreen-Kompositionen, kühne Plansequenzen, raumgreifende Kamerafahrten und spektakuläre Massenchoreographien in der Weite der ungarischen Puszta.
Weitere Informationen zum Festival finden Sie hier.
Filmliste:
ÍGY JÖTTEM / SO KAM ICH / MY WAY HOME, 1964
Vorfilm: A VÁROS PEREMÉN / ON THE EDGE OF THE TOWN, 1957
11.04. / 14:30 Uhr (CaligariFilmbühne)
SZEGÉNYLEGÉNYEK / DIE MÄNNER IN DER TODESSCHANZE / THE ROUND-UP, 1965
11.04. / 18:00 Uhr (Murnau-Filmtheater)
SZEGÉNYLEGÉNYEK / DIE MÄNNER IN DER TODESSCHANZE / THE ROUND-UP, 1965
Vorfilm: JELENLÉT I / PRESENCE I, 1965
11.04. / 18:00 Uhr (Murnau-Filmtheater)
CSILLAGOSOK, KATONÁK / STERNE AN DEN MÜTZEN / THE RED AND THE WHITE, 1967
SZOVJET-MAGYAR KOPRODUKCIÓ / SOVIET-HUNGARIAN COPRODUCTION, 2011
12.04. / 17:00 Uhr (Murnau-Filmtheater, Doppelprogramm)
MÉG KÉR A NÉP / ROTER PSALM / RED PSALM, 1971
14.04. / 14:00 Uhr (Murnau-Filmtheater)
14.04. / 20:00 Uhr (Palatin, Mainz)
SZERELMEM, ELEKTRA / MEINE LIEBE – ELEKTRA / MY LOVE ELEKTRA, 1974
14.04. / 16:00 Uhr (Murnau-Filmtheater)
ISTEN HÁTRAFELÉ MEGY / GOTT GEHT RÜCKWÄRTS / GOD WALKS BACKWARDS, 1990
15.04. / 16:00 Uhr (Kino Alpha)
KELIJ FEL, KOMÁM, NE ALUDJÁL! / WACH AUF KUMPEL, SCHLAF NICHT! / WAKE UP MATE, DON'T YOU SLEEP!, 2002
15.04. / 22:00 Uhr (Kino Alpha)

Johannespassion im Berliner Dom, Foto: Dirk Mathesius
19.02.-29.03.13 | Johannespassion im Berliner Dom, Choreographie Martin Buczko
Vom 19. Februar bis 29. März inszeniert Dirigent und Regisseur Christoph Hagel die Johannespassion im Berliner Dom. Mit einem Akzent auf der getanzten klassischen Moderne plant der Regisseur eine plastische und eindringliche Visualisierung der Passionsgeschichte. Die Choreografien entwickelt Hagel mit Martin Buczko, der bis vor kurzem Solotänzer am Staatsballett Berlin war und eigene Arbeiten im Berghain und der Komischen Oper vorgestellt hat. Die Pressemitteilung finden Sie hier, Tickets erhalten Sie hier.

Januar 2013: Buchbesprechung zu Miklós Szentkuthy
Miklós Szentkuthy, einer der wichtigsten Denker und Essayisten aus Ungarn, wurde von The Guardian entdeckt. Lesen Sie hier die Besprechung seines Buches Marginalia on Casanova.

13.12.2012 | AUSSTELLUNG State of Images im WRO Art Center in Wrocław eröffnet
Am 13.12.2012 wurde die Ausstellung State of Images im WRO Art Center in Wrocław eröffnet. Die Ausstellung wurde kuratiert in einer Zusammenarbeit der Akademie der Künste Berlin, dem Collegium Hungaricum Berlin (.CHB), C3 - Center for Culture & Communication Foundation sowie dem ZKM | Zentrum für Kunst und Kunst und Medientechnologie Karlsruhe. Nach erfolgreichen Stationen in Berlin, Karlsruhe und Budapest ist sie nun in Wrocław zu besichtigen. Weitere Informationen finden Sie hier.

23.11.2012–25.01.2013 | Artists in Residence – Internationaler Künstleraustausch 2012 – Kulturamt Frankfurt am Main | Ádám Albert
Im Sommer hat Ádám Albert im .CHB die Ausstellung Never Take a Trip Alone gezeigt, seit 23. November ist er im AtelierFrankfurt in Frankfurt am Main vertreten:
Die Ausstellung Artists in Residence im ATELIERFRANKFURT geht in die sechste Runde. Mit der diesjährigen Schau zeigt das Kulturamt der Stadt Frankfurt erstmals nicht nur eine Auswahl von Arbeiten der Gastkünstlerinnen und Gastkünstler, die im Rahmen ihrer Frankfurt-Aufenthalte entstanden sind, sondern auch Ergebnisse der Frankfurter Künstler, die sich in diesem Jahr im Ausland befanden.
Die Ausstellung präsentiert sich 2012 erstmals als Doppelschau und zeigt Werke des Künstlertrios Alpine Gothic mit Christina Breitfuß, Erik Hable, Wolfgang Wirth aus Salzburg, Olivier Foulon aus Antwerpen, Isabella Kresse aus Wien, Johanna MacDonald aus Helsinki, Patrick Meyer aus Straßburg, Kwang Mo Lim aus Seoul, Anamarija Obradovic aus Dubrovnik, Kata Tranker und Ádám Albert aus Budapest.
Im Austausch gingen die Frankfurter Künstler Levent Kunt nach Straßburg, Flo Maak nach Dubrovnik, Andreas Rohrbach nach Wien, Lionel Röhrscheid nach Salzburg, Ryan Siegan Smith nach Antwerpen, Rebecca Ann Tess nach Seoul, Federico Del Vecchio nach Helsinki und Friederike Walter nach Budapest.
Öffnungszeiten: Di & Do 16:00–19:00 Uhr/ Mi 16:00 -20:00 Uhr (und nach Vereinbarung)
Öffnungszeiten im Januar 2013 ausschließlich nach Vereinbarung
Mehr Informationen
ATELIERFRANKFURT e. V.
Hohenstaufenstraße 13-25 | 60327 Frankfurt am Main
Telefon +49 69 74 30 37 71 | Fax +49 69 74 30 37 72 |
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Der weltberühmte Designer Dieter Rams erhielt den Moholy-Nagy-Preis
Einer der beeindruckendsten Designer unserer Zeit, der Theoretiker von „weniger ist mehr", übernahm persönlich den durch die Moholy-Nagy-Universität für Kunst (MOME) gestifteten Preis
23. November 2012, Budapest ... Gábor Kopek, Rektor der Moholy-Nagy-Universität für Kunst (MOME), übergab gestern Abend dem deutschen Architekten und Designer Dieter Rams den diesjährigen Moholy-Nagy-Preis. Der als einer der einflussreichsten Designern unserer Zeit angesehene Rams wurde in erster Linie als Chefdesigner von Braun weltberühmt, von seinen funktionalistischen Gebrauchsgegenständen sind zahlreiche bis heute ikonisch geworden, während seine theoretische Arbeit, insbe¬sondere sein Engagement für den Ansatz „weniger ist mehr" in der zeitgenössischen Kultur eine grundlegende Bedeutung hat. Bei der feierlichen Verleihung haben Ernő Rubik, Architekt und Designer sowie Kossuth-Preisträger, und der Designer Balázs Lenkei sein Lebenswerk gewürdigt.
Laut der Begründung des Kuratoriums für den Moholy-Nagy-Preis schuf die theoretische Arbeit von Dieter Rams ein deutliches Umfeld für seine Tätigkeit als Designer, deren Ergebnisse ihn unter die größten Designer unserer Zeit gehoben haben, sein Lebenswerk ist ein nachzuahmendes Vorbild für das integrative planerische Denken, welches auch unter den Bildungsprinzipien von MOME zu finden ist.
Dieter Rams
Nach seinen Studien für Architektur und Innenarchitektur an der Werkkunstschule Wiesbaden arbeitete Dieter Rams nach Erhalt seines Diploms im Architektenbüro Otto Appel, dann setzte er 1955 bei Braun seine Karriere fort. Während seiner Tätigkeit als Chefdesigner bei der Firma von 1961 bis 1995 hat seine holistische Betrachtungsweise bei der Planung von elektronischen Haushaltsgeräten grundsätzlich und für immer die Beziehung zwischen Design und Benutzer geändert. Unter seiner Leitung haben über 500 Produkte die Werkstatt des Teams von Braun-Design verlassen, von denen zahlreiche den ikonischen Status erreicht haben; Rams und die Marke Braun bestimmen bis heute unsere Vorstellungen über das deutsche Design, in denen das klare Erscheinungsbild, die Gründlichkeit und das bewusste Denken eine primäre Rolle spielen. Parallel dazu ist das bis heute hergestellte weltberühmte universale Regalsystem 606 durch die Zusammenarbeit zwischen Rams und des deutschen Unternehmens Vitsoe & Zapf (später das britische Vitsoe) entstanden.
Die Werke von Dieter Rams, von Kaffeemaschinen über Rechner, Funkgeräte und Produkte der Unterhaltungselektronik bis hin zu Büroeinrichtungen, sind weltweit in den Sammlungen zahlreicher führender Museen zu finden. Neben seiner Tätigkeit als Designer haben auch seine designtheoretischen Gedanken und Publikationen eine gewaltige Auswirkung auf die zeitgenössische Kultur. Vielleicht ist seine grundsätzliche Wirkung auf den für das Industriedesign verantwortlichen Seniorvorsitzenden der Firma Apple, Jonathan Ive, eine der am häufigsten zitierte Präsenz in der heutigen Gegenstandkultur. In diesem Zusammenhang äußerte Rams in einem Dokumentarfilm namens Objectified, dass Apple das einzige Unternehmen sei, welches im Einklang mit den von ihm definierten Grundprinzipien seine Produkte plant.
Dieter Rams: Zehn Thesen für „gutes Design"
1. Gutes Design ist innovativ.
2. Gutes Design macht ein Produkt brauchbar.
3. Gutes Design ist ästhetisch.
4. Gutes Design macht ein Produkt verständlich.
5. Gutes Design ist unaufdringlich.
6. Gutes Design ist ehrlich.
7. Gutes Design ist langlebig.
8. Gutes Design ist konsequent bis ins letzte Detail.
9. Gutes Design ist umweltfreundlich.
10. Gutes Design ist so wenig Design wie möglich.
Der Moholy-Nagy-Preis
Die Moholy-Nagy-Universität für Kunst erkennt mit ihrem 2006 gestifteten Preis diejenigen Persönlichkeiten an, deren menschliches und schaffendes Dasein eng mit der Universität, mit den von ihr vertretenen Werten verbunden ist. Der Preis wurde bisher an – unter anderem – hervorragende Gestalten ihres Fachbereichs wie Hattula Moholy-Nagy, Stefan Lengyel, Ernő Rubik, Hannes Bohringer oder Tibor Kálmán (posthum) verliehen.
Mit dem von Péter Vladimir geplanten Preis will die Universität auch die Bedeutung der Kreativität, der kreativen Industrie sowie der geistigen und wirtschaftlichen Innovation betonen. Damit nimmt sie für das integrative Denken, die universellen Werte der visuellen Kultur und deren innovative Verwendung Stellung.
Weitere Information: www.mome.hu
[Presse-Informationen finden Sie hier]

Berlin, 19.06.2012
EUNIC BERLIN wählt Direktor des ungarischen Kulturinstitutes zum Sprecher
Die Gemeinschaft der europäischen Kulturinstitute in Berlin – EUNIC Berlin, hat am 19. Juni 2012 János Can Togay, Botschaftsrat und Direktor des ungarischen Kulturinstitutes Collegium Hungaricum Berlin (.CHB), zu ihrem neuen Sprecher gewählt. János Can Togay löst damit Frau Dr. Carine Delplanque, Direktorin des Institut français de Berlin / Maison de France, ab, die der EUNIC Berlin seit 2010 vorstand.
Der Berliner Cluster der weltweit in über 50 Ländern aktiven EUNIC (European Union National Institutes for Culture) besteht auf 14 Kernmitgliedern und 14 assoziierten Mitgliedern sowie vier Gastinstitutionen, darunter das Auswärtige Amt und die Berliner Senatskanzlei. EUNIC Berlin versteht sich als ein Forum für die kulturpolitischen Herausforderungen, Interessen, Probleme und Fragen des sich vereinigenden Europas.
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