Neubau
CHB-Neubau | Das Gebäude
Das Gebäude wird von der Dorotheenstraße aus betreten, ist aber schon von der Straße Unter den Linden sichtbar - das große Fenster des multifunktionalen Panoramasaales überträgt die kulturellen Aktivitäten des Instituts direkt in den Stadtraum. Schon Karl Friedrich Schinkel beschäftigten in seinen Entwürfen der Wache und Singakademie die Sichtachsen und die räumliche Abfolge der Verbindung zur Dorotheenstraße. Der von ihm lokalisierte Ort eines Bauvolumens in der Sichtachse von der Straße Unter den Linden ist der explizite Standort für das Collegium Hungaricum. Sein modernes Ensemble bildet einen signifikanten Ort in der historischen Mitte Berlins.
Die Nachbarn des neuen CHBs sind ebenfalls Häuser der Kultur und Wissenschaft: die Humboldt-Universität, deren Studierende eine der Zielgruppen des Instituts sind und mit deren Lehrstuhl für Hungarologie eine jahrzehntelange Zusammenarbeit besteht, das Maxim Gorki Theater, das Deutsche Historisch Museum sowie die Museumsinsel.
Das Gebäude des CHB wird fünf Obergeschosse haben, verbunden durch einen großzügigen Foyer- und Freitreppenbereich auf jeder Etage.
Im Erdgeschoss ist der Haupteingang zum Institut von der Dorotheenstraße mit einer Rezeption und einem geräumigen Foyer. Ebenfalls wird sich dort das von einem externen Betreiber geführte Café/Restaurant befinden, das sowohl durch Flügeltüren vom Foyer aus als auch von der Straße her zugänglich sein wird. Neben dem täglichen Betrieb werden dort auch der Örtlichkeit entsprechende Veranstaltungen wie Lesungen, Jazzkonzerte, Vorträge oder Diskussionsforen stattfinden. Dem Café gegenüber und links vom Eingang führt eine Treppe nach oben in die 1. Etage.
Das erste Obergeschoss beheimatet die Moholy-Nagy Galerie des CHB, der Raum ist ähnlich dem Restaurant im Erdgeschoss durch Flügeltüren vom Foyer aus zugänglich. Im länglichen, insgesamt über 200 qm großem Ausstellungsraum ermöglichen flexible Stellwände eine der jeweiligen Präsentation entsprechende Raumgestaltung.
Im zweiten Obergeschoss ist der sogenannte Panoramasaal untergebracht, der seinen Namen durch eine 40 Quadratmeter große Fensterfront in Richtung Unter den Linden verdient hat und der für Konzerte, Lesungen, Vorträge, Konferenzen, Filmvorführungen oder Festveranstaltungen genutzt wird. Hier können auch verschiedene Raumfigurationen entsprechend der jeweiligen Veranstaltungsgröße ermöglicht werden, die Hälfte des Saales verfügt über eine Höhe von über 6 m (also von zwei Etagen), so nimmt er auch einen Teil des 3. OG in Anspruch. Von dort aus wird er über einen Regieraum mit Sichtverbindung in den Saal bespielt. Weiterhin hat in der zweiten Etage neben Künstlergarderobe, Cateringküche und einem Stuhllager für die flexible Möblierung der Räume auch ein kleinerer Seminarraum Platz bekommen.
In der dritten Etage befindet sich anschließend an den oberen Teil des Panoramasaales die Bibliothek und ein größerer Seminarraum, der in erster Linie für den Sprachunterricht genutzt wird.
Im vierten Stock befinden sich die Büros der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts, mit einem repräsentativen Besprechungsraum, von dem man auf eine Loggia Richtung Unter den Linden hinaustreten kann.
Im fünften Stock warten fünf Gästewohnungen mit fantastischer Aussicht auf Unter den Linden, Humboldt-Universität, Magnushaus oder das Panorama Pergamon-Museum/Bode-Museum auf Ihren Besuch.
Das Gebäude des CHB | Impressionen I
Die untenstehenden Fotografien sind lediglich Screenshots, die per Mouseklick auf das jeweilige Bild eine Vorschau-Vergrößerung auf 500 Pixel bieten. Sollten Sie Interesse an druckfähigen Versionen der Fotografien haben, steht Ihnen Jan-Gunnar Franke (030.212340420) gern beratend zur Verfügung.
Copyright für die untenstehenden Fotografien des CHB-Neubaus:
© Tomek Kwiatosz, 2007, www.architekturfotograf.net
[Eine Verwendung der Abbildungen darf erst nach Genehmigung durch das CHB geschehen.]
Das Gebäude des CHB | Impressionen II
Die untenstehenden Fotografien sind lediglich Screenshots, die per Mouseklick auf das jeweilige Bild eine Vorschau-Vergrößerung auf 500 Pixel bieten. Sollten Sie Interesse an druckfähigen Versionen der Fotografien haben, steht Ihnen Jan-Gunnar Franke (030.212340420) gern beratend zur Verfügung.
Copyright für die untenstehenden Fotografien des CHB-Neubaus:
© CHB, Fotograf: Dániel Hollós, 2007
[Eine Verwendung der Abbildungen darf erst nach Genehmigung durch das CHB geschehen.]
CHB-Neubau - der (nicht mehr) aktuelle Blick
Hier finden Sie einige Baustellenbilder - eine Retrospektive ...
CHB-Neubau | Einige Fakten
Adresse:
Dorotheenstraße 12-14, Bauhofstraße 12, 10117 Berlin
Kennzahlen:
BGF 7.814 m2
BRI 25.851 m3
Planungs- und Bauzeit:
2004-2007
Bauherr:
Republik Ungarn,
vertreten durch das Ministerium für Bildung und Kultur der Republik Ungarn
Ein Projekt der ...
- CommerzLeasing und Immobilien Baumanagement
- Patella Vermietungsgesellschaft mbH & Co., Objekt Collegium Hungaricum KG, Berlin
Projektentwicklung:
gsp Gesellschaft für Städtebau und Projektentwicklung Berlin mbH
Generalübernehmer:
Hochtief Construction AG Berlin
Architekt:
Schweger Assoziierte Gesamtplanung GmbH Hamburg/Berlin/München
Tragwerksplanung:
Hartwich Mertens Ingenieure Planungsgesellschaft für Bauwesen mbH, Berlin
Planung TGA:
Kaiser + Fülgraff Beratende Ingenieure GmbH, Berlin
Außenanlagenplanung:
Prof. Gustav Lange, Anker-Lankau
Bauphysik:
IBAS Ingenieurbüro für Bauphysik, Akustik und Schwingungen GmbH, Berlin
Vermessung:
Zech & Ruth, Berlin
Gründungsgutachten:
IGU GbR, Berlin
Brandschutztechnische Beratung:
Peter Stanek, Berlin
Prüfingenieur:
Dipl.-Ing. Detlef Wolber, Berlin









































